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Neue Gondeln auf die Hohe Salve: SkiWelt investiert 3,3 Millionen Euro

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental hat kräftig investiert: Die Gondelbahn von Hochsöll hinauf zur Hohen Salve hat in diesem Sommer komplett neue Kabinen bekommen. Die Bergbahnen Söll lassen sich die Modernisierung 3,3 Millionen Euro kosten – mit dem Ziel, die Auffahrt auf den 1.829 Meter hohen Aussichtsberg ganzjährig komfortabler, barrierefreier und optisch ansprechender zu machen. 

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Aus dem Jahr 2000 in eine neue Ära

Die neuen Gondeln sind mit Sternbildern beklebt, u.a. wie hier mit dem Raben.
Die neuen Gondeln sind mit Sternbildern beklebt, u.a. wie hier mit dem Raben. © SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Die bisherigen roten Kabinen der 8er-Gondelbahn Hohe Salve stammten aus dem Jahr 2000 und hatten damit schon stolze 25 Jahre Dienst auf dem Buckel. Mit dem Saisonende im April begann der Umbau, der drei Monate später abgeschlossen wurde.

Stützen und Tragseil blieben dabei erhalten – das Seil wurde erst vor zwei Jahren erneuert, sodass größere Eingriffe in die bestehende Infrastruktur nicht notwendig waren. Das ermöglichte eine vergleichsweise schnelle und effiziente Umsetzung der Modernisierung. Auch die Förderkapazität der 8er Gondelbahn blieb unverändert.

Die ausgemusterten Original-Kabinen waren übrigens schnell vergriffen: Zum Stückpreis von 3.000 Euro fanden sich für alle Gondeln schnell neue Besitzer, die sich ein Stück Bergbahn-Geschichte sichern wollten.

Auf jeder Kabine ein Sternbild

Die neue Gondelbahn setzt nicht nur technisch, sondern auch optisch ein Statement. Jede der neuen 8er-Kabinen widmet sich einem eigenen Sternbild – passend zum Jahresthema "Zwischen Himmel und Erde" des benachbarten Hexenwassers in Söll. Auch Audioguides können mittels QR-Code am eigenen Smartphone aktiviert werden.

Großzügige Panoramafenster sorgen während der Fahrt für einen ungehinderten Blick auf die umliegende Bergwelt rund um Söll, Hopfgarten und den Wilden Kaiser. Die Auffahrt zur Hohen Salve wird damit selbst zu einem kleinen Erlebnis – ganz im Sinne des Mottos, das sich rund um Natur, Zeit, Mystik und den Blick nach oben dreht.

Mehr Komfort und Barrierefreiheit

Die neue Gondelbahn liegt mitten im Skigebiet von Söll.
Die neue Gondelbahn liegt mitten im Skigebiet von Söll. Kompletter Pistenplan © SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Ein zentrales Anliegen der Bergbahnen Söll ist der Abbau von Barrieren. Die neuen Kabinen haben einen ebenerdigen, schwellenlosen Einstieg erhalten – das macht die Fahrt nicht nur für Familien mit Kinderwagen deutlich angenehmer, sondern auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Zusätzlich wurde die Bergstation mit einem neuen Aufzug ausgestattet, der den barrierefreien Zugang zum Gipfelbereich weiter verbessert.

Skifahrer können sich dann ab dem Skisaisonstart Anfang Dezember 2026 auf einen modernen und bequemeren Transport zum Gipfel freuen, von dem sich ein beeindruckender 360-Grad-Rundblick auf über 70 Dreitausender bietet – von den Kitzbüheler Alpen über die Zillertaler Alpen bis zu den Hohen Tauern. 

WebcamBox

Neues Labyrinth an der Bergstation

Zum Start der Sommersaison wurde heuer auch ein neues Labyrinth unterhalb der Bergstation eröffnet.
Zum Start der Sommersaison wurde heuer auch ein neues Labyrinth unterhalb der Bergstation eröffnet. © SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental

Passend zur neu gestalteten Gondelbahn wartet auf dem Gipfel der Hohen Salve diesen Sommer eine weitere Neuheit: das Himmels-Labyrinth. Der neue Spiel- und Erlebnisbereich lädt Kinder zum Entdecken, Bewegen und Orientieren ein, während Erwachsene die besondere Atmosphäre und den Ausblick genießen können. Im Zentrum des verschlungenen Wegesystems liegt die "Salven Sonne", die – wie die Planeten im Sonnensystem – umkreist werden will, bis man die goldene Mitte erreicht.

Zusammen mit dem bereits bestehenden Sonnenuhrenweg fügt sich das Labyrinth perfekt in das diesjährige Hexenwasser-Motto "Zwischen Himmel und Erde" ein und macht den Gipfel zu einer noch attraktiveren Familienstation – ideal für eine Sommerpause vor oder nach der nächsten Skisaison.

Wettervorhersage

Skifahren in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

275 Pistenkilometer warten auf Wintersportler in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental.
275 Pistenkilometer warten auf Wintersportler in der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental. © SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental / Mathäus Gartner

Die Hohe Salve ist nur eines von vielen Highlights in der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, einem der größten und modernsten Skigebiete der Alpen. Auf 275 Pistenkilometern und mit 81 Bahnen verbindet das Skigebiet die neun Orte Brixen im Thale, Ellmau, Going, Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Kirchberg, Scheffau, Söll und Westendorf zu einem riesigen, zusammenhängenden Pistenrevier.

Über 1.000 Schneeanlagen sichern auch in schneeärmeren Wintern zuverlässigen Pistenspaß, während mehr als 80 Hütten und Bergrestaurants für die kulinarische Stärkung zwischendurch sorgen. Wer es nach Sonnenuntergang noch auf die Piste zieht, findet in Österreichs größtem Nachtskigebiet mit beleuchteten Abfahrten in Söll und Brixen im Thale die passende Gelegenheit dazu. Sportlich ambitionierte Gäste können sich außerdem an der KitzSkiWelt Tour versuchen, die mit rund 88 Kilometern Piste und etwa 17.000 Höhenmetern als eine der längsten Skirunden der Welt gilt und die SkiWelt mit dem Nachbarskigebiet KitzSki verbindet.

Für die Wintersaison 2026/27 öffnet die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental am 5. Dezember 2026 ihre Lifte und Pisten und bleibt voraussichtlich bis zum 29. März 2027 in Betrieb. Damit bietet die Region Wintersportlern fast vier Monate lang beste Bedingungen für Pistenspaß, Hüttenzauber und unvergessliche Bergmomente – inklusive der neu gestalteten Auffahrt zur Hohen Salve.

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Andrea Poschinger
Als Redakteurin bei SnowOnline habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht: Seit 2016 bin ich leitend für den Content auf Deutschlands größtem Wintersportportal zuständig. Die Berge faszinieren mich seit jeher und auf Skiern stand ich zum ersten Mal im Kindergarten. Falls ihr Fragen oder Anregungen zu SnowOnline oder unserem Sommerportal Mehr erfahren
erstellt am 01.09.2026

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