Die Geschichte von Berghaus begann 1966 in Newcastle mit zwei Bergsteigern, einem Wörterbuch und der einfachen Mission, Ausrüstung besser zu machen. Heute, im Jahr 2026, feiert die Marke ihr 60-jähriges Jubiläum und beweist, dass echte Innovation niemals aus der Mode kommt.
Ein glücklicher Fehler und eine Revolution am Rücken
Die Gründer Peter Lockey und Gordon Davison wählten einen deutschen Namen, weil Outdoor‑Produkte aus Deutschland und Österreich damals als besonders glaubwürdig und hochwertig galten.
Deshalb wollten sie den Namen des ursprünglichen Ladens „LD Mountain Centre“ ins Deutsche übersetzen und zielten auf die Bedeutung „Berghütte“ oder „Bergzentrum“ ab. Doch durch eine etwas fehlerhafte Übersetzung entstand der Name Berghaus, der dann als Marke beibehalten wurde.
Schon 1972 setzten die Briten mit Berghaus einen Meilenstein, der heute in jedem Wanderrucksack steckt: Mit dem Cyclops entwickelten sie den weltweit ersten Rucksack mit internem Tragegestell. Was heute Standard ist, war damals eine Sensation: Ein Rucksack, der nicht wie ein Fremdkörper am Rücken hängt, sondern die Last ergonomisch verteilt.
Produktvorschau
Pioniere der Membran-Technik
Berghaus war nie eine Marke für Schönwetter-Wanderer. Das zeigt sich besonders in der Materialwahl. 1977 war Berghaus die erste europäische Marke, die auf das damals völlig neue Gore-Tex setzte.
In einer Zeit, in der man sich zwischen „wasserdicht und schwitzen“ oder „atmungsaktiv und nass werden“ entscheiden musste, lieferte die Marke die Lösung für echtes britisches Schmuddelwetter.
High-Tech aus dem „MtnHaus“ und das „Repairhaus“-Prinzip
Was Berghaus heute ausmacht, ist die Forschungsabteilung MtnHaus. Hier entstehen Innovationen wie die Hydrodown (wasserabweisende Daune) oder das Body Mapping, bei dem Materialien je nach Körperzone – also dort, wo man mehr schwitzt oder mehr Wärme braucht – unterschiedlich kombiniert werden.
Außerdem geht Berghaus in einer Zeit der Wegwerfgesellschaft einen konsequenten Weg in Richtung Nachhaltigkeit.
Seit März 2023 ist das Unternehmen B Corp zertifiziert – ein Goldstandard für soziale und ökologische Verantwortung, den nur wenige Firmen weltweit erreichen.
Besonders greifbar wird dieses Versprechen durch das Repairhaus-Programm:
- Die Philosophie: Berghaus repariert jedes beschädigte Produkt der Marke – egal ob Riss in der Jacke oder defekter Reißverschluss am Rucksack.
- Die Umsetzung: Die Reparaturen erfolgen in der eigenen Werkstatt in Nordostengland. Das Ziel ist es, Ausrüstung so lange wie möglich im Einsatz zu halten, anstatt sie zu ersetzen.
Ein Zuhause in den Bergen
Berghaus bedeutet übersetzt "Haus in den Bergen". Nach 60 Jahren ist dieser Name mehr denn je Programm.
Wer Berghaus trägt, entscheidet sich für Ausrüstung, die aus echter Erfahrung am Berg gewachsen ist – von den rauen schottischen Highlands bis zu den höchsten Gipfeln der Welt.
Es ist die Kombination aus britischem Erfindergeist, technischer Perfektion und einer radikal ehrlichen Einstellung zum Thema Nachhaltigkeit, die Berghaus auch 2026 zu einer der spannendsten Marken am Berg macht.
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Sonderveröffentlichung in Kooperation mit Berghaus





