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Serfaus - Fiss - Ladis
Wedeln in Serfaus-Fiss-Ladis Nun sind sie dabei, die drei Orte Serfaus, Fiss und Ladis, im erlesenen Kreis der Topskigebiete Tirols. Oberhalb des Inns wurde in den letzten Jahren kräftig investiert. Das Resultat kann sich wahrlich sehen lassen: 204 Pistenkilometer sind mittlerweile miteinander verbunden und auch der Komfort der Anlagen ist dank gezielter Modernisierungen Extraklasse. Der Einstieg in das große Skiareal ist von den drei Orten aus gleichermaßen möglich. Mit der U-Bahn ins Skivergnügen Wir starten unsere Rundtour durch "Tirols Ski-Dimension", so haben die Tourismusmanager ihr Revier getauft, im Westen, sprich in Serfaus. Das Bergdorf, das sich wunderschön auf einem Hochplateau ausbreitet, wartet gleich am Ortseingang mit einem Highlight auf. Serfaus bietet eine kleine Dorf-U-Bahn an. Der Vorteil liegt auf der Hand. Das Auto kann zu Beginn des Urlaubes abgestellt werden. Erst am Ferienende sieht man sein Gefährt wieder, für den Transport vor Ort sorgt die kleine Metro. Der Kfz-Verkehr wird somit auf ein Minimum reduziert. Vor der Bergfahrt wartet die Qual der Wahl Am Ortsrand haben die Skifahrer die Qual der Wahl. Gleich vier Seilbahnen stehen zur Verfügung. Wir starten unsere Tour mit der Alpkopfbahn und wedeln hinunter zur Komperdell, dem 1980 m hohen Dreh- und Angelpunkt des Serfauser Skiareals. Die Lifte und Pisten rund um das Kölner Haus sind ein Anfänger-Gebiet par exelance. Die Jüngsten werden auf der Kinderschneealm glücklich. Eine Etage höher am Lazid warten größere Herausforderungen. Die schwarze Lazid-Nord sowie zwei weitere schwarze Pisten verlangen standfeste Brettlpiloten. Vorbei am Lawenslift mit seiner schönen Carvingpiste erreichen wir das Masnergebiet. Der Masnerkopf ist mit 2820 m der höchste Punkt des Skigebietes. Die Pisten sind nicht allzu schwer, dafür aber landschaftlich beeindruckend. Zurück zur Komperdell sollte man auf keinen Fall die Scheidlifte sowie die Planseggbahn vergessen. Neben den schönen langen Pisten locken bei sicherer Lawinensitutation Ausflüge ins unverspurte Gelände. Drei Talabfahrten hinunter nach Serfaus stehen zur Verfügung: Eine anspruchsvolle Strecke führt vom Alpkopf ins Tal, zudem gibt es eine blaue Familienabfahrt. Die Verbindung nach Fiss stellt die “Sunliner”-Gondelbahn her. Fiss - im Herzen des Skigebietes Die Möseralm eignet sich am besten zum Einstieg in das Fisser Skigebiet. Hier werden vor allem schwächere Skifahrer fündig. Wem dieses Areal zu leicht ist, der liftelt am besten hinauf zum Sattelkopf. Neben der buckligen Gfallabfahrt locken auch drei weitere Skipisten. Von hier aus oder mit der Puinzbahn ist der Serfauser Teil des Skigebietes schnell erreicht. Die Lifte an der Talstation der Möseralmbahn eignen sich hervorragend für Kinder. Fiss erstreckt sich ähnlich wie Serfaus auf einem Hochplateau hoch über dem Oberinntal. Den höchsten Punkt des Fisser Areals erreichen wir mit der Almbahn, die auf 2596 m endet. Nun liegen uns die schneesichersten Pisten des Skigebietes zu Füßen. Drei Lifte erschließen die Nordseite des Schönjochs. Tiefschneefahrer ziehen hier besonders oft Ihre Spuren in das mittelschwere Gelände. Das Schönjoch ist außerdem Startpunkt der 10 km langen Frommesabfahrt, die in punkto Länge in Serfaus-Fiss-Ladis einmalig ist. Der Ort grenzt das Skigebiet nach Osten hin ab. Die Ruhe von Ladis Wer die Ruhe sucht, ist in Ladis besonders gut aufgehoben. Über die Sonnenbahn ist das Skigebiet von Fiss schnell erreicht. In Ladis selber gibt es einen kurzen Übungslift. Plateauloipen und Rodelgaudi Das Plateau von Serfaus-Fiss-Ladis ist ein ideales Terrain für Langläufer. Knapp 118,9 km Loipen aller Schwierigkeitsgrade werden hier gespurt. Die Strecken sind sehr schneesicher. Sollte Frau Holle mal nicht mitspielen, steht den Langlaufanhängern eine Höhenloipe auf der Komperdell zur Verfügung. Eine schöne Abwechslung ist eine zünftige Rodelgaudi. Sowohl in Fiss als auch in Serfaus gibt es hierzu ausreichend Gelegenheit. Familien fühlen sich besonders wohl Die Skigebiete sprechen in erster Linie Familien an, was auf die sehr vielen leichteren Pisten zurückzuführen ist. Dennoch werden auch anspruchsvollere Skifahrer glücklich werden. Abends kehrt allerdings Ruhe ein - ausgiebige Après-Ski-Parties finden in den drei Orten selten statt. |
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