Skigebiet Hochfügen im Zillertal: Position auf der Karte

Skigebiet Hochfügen

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62

Slogan

Pisten (Gesamt: 77 km)

Leicht
31 km
Mittel
32 km
Schwer
13 km
Skirouten
10 km

Lifte

20
12
5
Gesamt: 37
Pistenpanorama

Skigebiet

Höhe 1,500 m - 2,500 m
Höhe Tal: 1,500 m
Höhe Berg: 2,500 m
Saison 28 Nov 2015 - 10 Apr 2016
Saison Start28 Nov 2015
Saison Ende10 Apr 2016
Pistenpanorama

Schnee & Wetter

Sonnenschein
16:09 Uhr: Sonnenschein
18 °C
Heute, 23 Aug 2016: 
Berg
n.v. cm
Tal
n.v. cm
Offene Lifte 0 Anlagen

Detaillierter Wetter- und Schneebericht
Angebote & Tipps

Kurz notiert

  • Ski Optimal: 88 Pistenkilometer
  • Hochalpine Lage auf 1500 bis 2500 Höhenmetern
  • Schneesicher bis Ende April
  • Eines der angesagtesten Freeride-Gebiete Österreichs
  • 22 Wlan-Hotspots

Skigebiet

Wenn ein Talort extra für ein Skigebiet gebaut wurde, muss es zu Füßen sagenhafter Hänge liegen: Die findet vor, wer vom 1480 Meter hoch gelegenen Hochfügen in alpines Gelände aufbricht, das vor allem für Freerider und sportliche Skifahrer echte Highlights bereithält – dank seiner Verbindung zum Hochzillertal aber auch ein großes Pistennetz erschließt.

 

Anfänger haben keine weiten Wege zum Übungsgelände zu befürchten: An den flachen Hängen oberhalb des Onkeljochs, in nächster Nähe zur Panoramastraße, warten die vier Lamark-Schlepplifte und flache Pisten, auf denen für höhere Aufgaben trainiert werden kann. Insgesamt vier Skischulen kümmern sich um die kleinen und großen Neulinge auf den Brettern, die die Winterwelt bedeuten. Während der Skinachwuchs im Zwergerl Club an der Talstation versorgt wird, sollte sich die Erwachsenen nach dem Einfahren an den Lamark-Hängen mit der Gondelbahn 8er Jet zu den sonnigen Pisten am Pfaffenbühel aufmachen.

 

Hier hat man die Qual der Wahl: An der Sesselbahn Hochfügen 2000 warten wunderbar flache Carving-Hänge. Optional geht es auch auf schwarzen und roten Pisten vom Pfaffenbühel hinab zur Talstation: Je direkter, desto steiler. Nachdem man an den dortigen Hängen durchaus einen halben Tag lang verweilen kann, sollte anschließend der Marchkopf in Richtung Hochzillertal ins Auge gefasst werden.

 

Mit der Gondelbahn Zillertal-Shuttle oder der Sechsersesselbahn Holzalm geht es zu zahlreichen mittelschweren Pisten. Ein Highlight ist neuerdings die schwarze Abfahrt, die auf den skurrilen Namen „Obitraudi“ hört. Wer sich auf gut baierisch „owe“, also hinunter traut, sollte – Hochfügen-typisch – einen sportlichen Schwung an den Tag legen. Der ist auch an der BMW-SkiMovie-Strecke an der Holzalmbahn gefragt, wenn der eigene Lauf auf Video festgehalten wird und später online über einen der 22 im Skigebiet verteilten Internet-Hotspots abgerufen werden kann.

 

Sind die Westhänge allesamt entdeckt, empfiehlt sich ein Ausflug hinüber zum Hochzillertal, der sich dank des Zusammenschlusses der beiden Gebiete seit der Saison 2004/2005 problemlos gestaltet. Am höchsten Punkt des Skigebietes, der 2501 Meter hohen Zillertal-Shuttle-Bergstation am Marchkopf geht es hinüber zum Wedelexpress und nach Süden hin zu den zahlreichen, insgesamt tendenziell leichteren Pisten des Hochzillertals.Separat von den Pisten über Hochfügen liegen die Bergbahnen des Onkel- und Spieljochs, die mit Skipässen ab 1,5 Tagen kostenlos mitgenutzt werden können. Von der Talstation in Fügen führt die Spieljochbahn zu einem 7,5 Kilometer großen Netz aus überwiegend roten Pisten. Solange das Projekt einer Onkeljoch-Bergbahn mit Start auf halbem Wege nach Hochfügen nicht realisiert ist, bleibt Skifahrern nur die Talabfahrt hinunter nach Fügen. Sowohl lang als auch schwierig, ist sie gebührender Abschluss eines langen Skitages.

Video zum Skigebiet Hochfügen

Hochfügen Inside – Trailer | 00:42

Freeride/ Freestyle

Ganz klar: Wer zum Freeriden ins Zillertal fährt, kommt an Hochfügen kaum vorbei. Entsprechend darauf eingerichtet hat man sich mit einer hervorragenden Infrastruktur, die ihresgleichen sucht. Zentraler Anlaufpunkt mit allen für Freerider nötigen Informationen, Kursangeboten und einem Shop ist die Talstation des 8er Jet. Insgesamt acht Freeride-Checkpoints liegen am Pfaffenbühel und Marchkopf. Topographische Karten, Checklisten zur Überprüfung und Sicherheitshinweise gehören an jedem Point zur Standardausstattung, an den Checkpoints bei der Bergstation 8er Jet und Zillertal-Shuttle kann zudem das eigene Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS-Gerät) und die Funktionsfähigkeit der Ausrüstung elektronisch überprüft werden. Am 8er Jet wurde zudem eigens ein LVS-Suchfeld angelegt, in dem die Verschüttetensuche selbstständig oder unter Anleitung trainiert werden kann.

 

Für alle Rookies unter den Freeridern bietet Hochfügen mit der Starter-Freeride-Area an der Holzalmbahn ein Gelände mit gemäßigter Hanglage, in dem gute Pistenfahrer, am besten unter professioneller Führung, schnell dem Reiz des Tiefschneefahrens erliegen werden. Für Profis sind die Möglichkeiten grenzenlos: Allein am Pfaffenbühel bieten sich zahlreiche lange Routen an, die garantiert immer an einer Liftstation enden. Auch am Marchkopf kommt man auf dem Weg zur Talstation Hochfügen nahezu gänzlich ohne Piste aus. Ebenso lässt sich der Weg zum Wedelexpress ins Hochzillertal prima abseits der Piste bewältigen. Freerider und auch Tourengeher sind in Hochfügen definitiv richtig aufgehoben.

 

Hochfügen hat sich auch unter professionellen Freeridern einen Namen gemacht: Regelmäßig gastiert der Qualifier-Cup der Freeride World Tour im Hochzillertal und lockt zahlreiche Top-Profis auf die Hänge rund um Pfaffenbühel und Marchkopf.

 

Wer einen großen Snowpark sucht, muss ins Hochzillertal zum dortigen Betterpark schaukeln. In Hochfügen wartet ein Naturcanyon auf Boarder und Skifahrer: Dort unterhalb der Bergstation des 8er Jets sind zwar keine riesigen Stunts drin, aber vor allem abenteuerlustige Nachwuchsracer haben ihren Spaß in der unpräparierten Pipe. Und auch ein fast schon ausgestorbener Gelände-Klassiker wird in Hochfügen noch gewürdigt: Am Schlepplift Pfaffenbühel II befindet sich eine waschechte Buckelpiste, die all diejenigen lieben dürften, denen auch die Buckel auf der letzten Talabfahrt eher Vergnügen als Ärgernis sind.

Region/ Orte

In der auf 1474 Meter gelegenen Hotelsiedlung Hochfügen bieten sich zahlreiche Freizeitmöglichkeiten an, wenn man eine Pause vom Skifahren einlegen möchte. So liegt etwa unterhalb der Lamark-Lifte eine mit 9 Kilometern relativ lange Höhenloipe, auf der sich Langläufer auspowern können.

 

Wer seinen Schlitten liebt, der zieht: Die beleuchtete Rodelbahn oberhalb der Talstation Hochfügen muss zu Fuß erklommen werden – dafür wird man mit einer 1,5 Kilometer langen Strecke hinunter belohnt. Auch auf Schneeschuhen lässt sich die Bergwelt erkunden, entsprechende Wanderungen werden nach Voranmeldung regelmäßig angeboten.

 

Zwischen Dezember und April pendeln Skibusse viertelstündlich von Hochfügen ins 13 Kilometer talwärts gelegene Fügen, wo mit den Spieljochbahnen ein kleineres Skigebiet seinen Ausgangspunkt hat. Auch dort lädt eine beleuchtete Rodelbahn zu unterhaltsamen Rennen ein. Wer am Ende eines Skitages ausspannen möchte, sollte in Fügen die Erlebnistherme Zillertal besuchen: Während die Erwachsenen Sauna oder Wellnessbereich auskosten, können sich die Kinder im Wellenbad oder einer der spektakulären Rutschbahnen austoben.

Apres-Ski/ Hütten

Insgesamt 13 Einkehrmöglichkeiten hält der Hochfügener Teil des Skigebiets Ski Optimal bereit. Die 2013/14 neu eröffnete Holzalm an der gleichnamigen Sesselbahn lädt auf ihrer großflächigen Terrasse zum Sonnenbaden ein, der Aarwirt etwas weiter unten serviert gehobene Küche. Erlesen geht es auch im Hotel Larmark zu, das dortige Restaurant Alexander bietet mit dem Drei-Hauben-Koch Alexander Fankhauser echte Gourmet-Küche auf. Kostenbewusster speisen kann man in den direkt nebenan gelegenen Hütten wie der Montana-Alm oder der 8er Alm am Pfaffenbühel.

 

Wer gegen Ende des Skitags erst zur Hochform aufläuft, kommt in der Kristallbar oder im Bistro 8er Treff, beides direkt in Hochfügen gelegen, auf seine Kosten. Zum richtig abfeiern geht es dann am ehesten hinunter nach Kaltenbach – Freerider gehen eben nicht nur bei Neuschnee früh ins Bett...

Anfahrt

Auto

Von München kommend über die Autobahn 8 bis nach Rosenheim, weiter auf der A93 bis Kiefersfelden und von dort weiter auf der Gebührenpflichtigen Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Zillertal. Anschließend geht ein kurzes Stück weiter auf der Bundesstraße bis Fügen. Von dort aus führt auf einer Strecke von knapp 13 Kilometern eine gut ausgeschilderte Panoramastraße direkt zu den Parkplätzen an den Liften.

 

Bahn

Der Bahnhof Jenbach an der Strecke zwischen München und Innsbruck dient als Umstiegsort zur Zillertalbahn, die Fügen anfährt. Von dort pendeln zwischen Dezember und April in der Spitze viertelstündlich Skibusse nach Hochfügen. Mit gültigen Skipässen ist der Skibus-Transfer innerhalb des gesamten Zillertals kostenlos.

 

Flugzeug

Vom 50 Kilometer entfernten Flughafen Innsbruck bestehen individuelle Transfermöglichkeiten ins Skigebiet. Für die Fahrt zum Flughafen ist eine knappe Stunde zu veranschlagen.

Angebote & Tipps

Kontakt

Skilifte Hochfügen
Sennereistraße 1
6263
Fügen
Kontakt
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Tel.:+43 - (0)5288 - 62319
Fax:+43 - (0)5288 - 64122

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