Neue Stubnerkogelbahn fährt ab Dezember
Gastein investiert 14,3 Millionen Euro
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So wird die neue Talstation aussehen. |
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In Gastein wird weiter kräftig ins Skigebiet investiert. Aktuelles Projekt ist der Neubau der Stubnerkogelbahn. Die Seilbahn entspricht technisch im Wesentlichen der im Vorjahr neu errichteten Senderbahn und ist eine Einseilumlaufbahn in zwei Sektionen mit Acht-Personen-Kabinen und einem ebenerdigen Einstieg. Sie ist 2,6 Kilometer lang und überwindet einen Höhenunterschied von 1.136 Metern.
Rolltreppe an der Talstation
Die Förderleistung wird von derzeit 2.375 Personen auf 2.800 Personen pro Stunde erhöht. Die Investitionskosten für die neue Stubnerkogelbahn betragen rund 14,3 Millionen Euro. Im Bereich der Talstation wird den heutigen Qualitätsanforderungen mit einer Rolltreppe Rechnung getragen. Gleich nach Ende der Wintersaison wurde mit dem Abtrag der alten Anlage begonnen. Im Sommer und Herbst wird die Stubnerkogelbahn neu gebaut, damit sie rechtzeitig für die Saison 2009/2010 in Betrieb gehen kann.
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So sah die alte Stubnerkogelbahn aus. |
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Gästezuwachs Hauptgrund für den Neubau
Der Hauptgrund für den Neubau ist die positive Nächtigungsentwicklung der vergangenen zehn Jahre, die eine Erhöhung der Förderleistung notwendig machen. In den achtziger Jahren verzeichnete Bad Gastein rund 590.000 Übernachtungen im Winter, diese verringerten sich auf 500.000 im Winter 1997. Seitdem gab es allerdings eine stetige Aufwärtsentwicklung, so dass mittlerweile knapp 700.000 Nächtigungen je Wintersaison erzielt werden. Hinzu kommt, dass die Errichtung weiterer Gästebetten geplant ist.
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Die Mittelstation der alten Stubnerkogelbahn. |
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Einzige Zubringerbahn von Bad Gastein aus
Die Stubnerkogelbahn ist die Schlüsselanlage im Gasteiner „Kernskigebiet“ Stubnerkogel – Angertal - Schlossalm. Die Bergfahrten liegen im Normalwinter bei der ersten Sektion zwischen 300.000 und 400.000 beförderten Personen, bei der zweiten Sektion zwischen 400.000 und 600.000. Die Stubnerkogelbahn ist die einzige Zubringerbahn von Bad Gastein aus ins Kernskigebiet. Die Stubnerkogelbahn wurde 1987 errichtet und ist sowohl im Winter als auch im Sommer in Betrieb. Durch das Alter und die Bauart der Anlage sind einige Ersatzteile nicht mehr erhältlich. Obwohl die Anlage sehr gut gepflegt und gewartet wurde, wäre mit einer erhöhten Ausfallswahrscheinlichkeit zu rechnen.
Windanfälligkeit verringert
Da der Stubnerkogel sehr windexponiert ist, wird beim Neubau auf die Verringerung der Windanfälligkeit großen Wert gelegt. Dies ist möglich durch geringere Höhe und geänderte Situierung der Stützen - speziell bei den Einfahrtsbereichen zu den Stationen, schwerere Kabinen und damit besserem Windverhalten sowie den Einsatz neuer Technologien wie einer automatischen Seillageüberwachung.
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Hier entsteht die neue Hängebrücke. |
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Attraktive Hängebrücke
Als besonderes „Zuckerl“ wird eine rund 140 Meter lange Hängebrücke von der Bergstation der Stubnerkogelbahn bis zum Sender errichtet und damit ein Rundweg als Gratwanderung ermöglicht. Die neue Hängebrücke wird gleichzeitig mit der neu errichteten Stubnerkogelbahn mit Beginn der Wintersaison 2009/2010 eröffnet.
Text: esa
Fotos: Gasteiner Bergbahnen (3), Sascha Eyßen (1)