Gletscher auf einen Blick: Stubaital
Größtes Gletscherskigebiet Österreichs
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Blick vom Gamsgarten auf das Skigebiet. |
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Das Skigebiet am Stubaier Gletscher erstreckt sich genau genommen über fünf verschiedene Gletscher, die dank Liftunterstützung miteinander verbunden sind. 25 Anlagen sind mittlerweile auf dem Daunferner, dem Schaufelferner, dem Fernauferner, dem Windachferner und dem Gaißkarferner installiert. Die machen den Stubaier Gletscher zum größten Gletscherskigebiet Österreichs. Die Anlagen gehen bis auf 3.210 Meter. Im Herbst wird Stück für Stück das gesamte Skigebiet geöffnet.
Skigebiet öffnet nach Vier-Stufen-Plan
Den klassischen Sommerskilauf gibt es auch am Stubaier Gletscher nicht mehr. Im September beginnt die Skisaison. Zu diesem Zeitpunkt sind Abfahrten meist bis zum Eisgrat (2.900 Meter) möglich, im Oktober kann man in der Regel bis zum Gamsgarten auf 2.620 Meter hinunter fahren. Die Mittelstation Fernau (2.300 Meter) darf meist im November angesteuert werden. Im Dezember können die Gäste dann auch hinunter zur Talstation Mutterbergalm (1.700 Meter) abfahren. Der Skibetrieb wird bis Juni aufrecht erhalten. Vor allem in den Gletscher-Randbereichen wurde die maschinelle Beschneiung in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut.
Gletscher-Zahlen
1973 wurden die ersten Liftanlagen auf dem Stubaier Gletscher eröffnet. Die Zahl der Gäste verdreifachte sich binnen kürzester Zeit. Bis zum heutigen Tag sind rund 180 Millionen Euro in das Skigebiet investiert worden. Die Anlagen haben eine Beförderungskapazität von 36.000 Personen pro Stunde.
Über dem Abgrund
Spektakuläre Aussichtspunkte haben in den Alpen derzeit Konjunktur. Das sieht man auch im Stubaital. Kürzlich wurde der "Top of Tyrol" eröffnet, eine frei schwebende Gipfelplattform in der Nähe des Bergrestaurants "Jochdohle" und der Bergstation der Panoramabahn Schaufeljoch. In 3.200 Metern Höhe ragt die Gipfelplattform sechs Meter über den Abgrund hinaus. 20 Tonnen Stahl wurden verbaut. Von der Bergstation der Panoramabahn Schaufeljoch sind es zehn Minuten.
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Auf Variantenfahrer wartet ein großes Angebot. |
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Routen für Variantenfahrer
Für Tiefschneefans lohnt sich ein Besuch des Stubaier Gletschers auch wegen der insgesamt sechs ausgewiesen Skirouten. Wobei die bekannteste Route den Großteil des Winters als ganz normale Abfahrt präpariert wird. Die Talabfahrt Wilde Grub'n überwindet auf einer Länge von 10 Kilometern 1.500 Höhenmeter. Garantiert keine Pistenraupe begegnet einem auf der Route Fernau-Mauer, unser Tipp für Variantenfahrer.
Text: Sascha Eyßen
Fotos: Stubaier Gletscher (3)