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Interview Stubaier Gletscher
Nachgefragt bei Catherine Propst (Marketingleiterin Stubaier Gletscher) Was macht Ihr Gletscher-Skigebiet so unverwechselbar. Warum sollte man unbedingt auf dem Stubaier Gletscher vorbei schauen? Der Stubaier Gletscher ist Österreichs größtes Gletscherskigebiet. Aufgrund seiner zentralen Lage inmitten von Tirol, 45 Autominuten von Innsbruck entfernt, ist der Stubaier Gletscher Anziehungspunkt für alle Wintersportbegeisterten. Der Stubaier Gletscher garantiert Schneevergnügen von Oktober bis Juni auf 110 abwechslungsreichen Pistenkilometern von leicht bis anspruchsvoll. Der Stubaier Gletscher steht für Pistenvielfalt, Schneegarantie und Familienfreundlichkeit. Kinder unter 10 Jahren fahren am Stubaier Gletscher in Begleitung eines Elternteils frei. Bestens betreut sind die Kinder von 3 bis 15 Jahren im BIG Family Ski-Camp, dem einzigartigen Familienangebot im Stubaital. Auf Freeskier und Snowboarder wartet der neue Snowpark Moreboards Stubai Zoo mit zahlreichen Kickern, Rails und Boxen. Mit der 3er Kickerline sowie zahlreichen Obstacles zählt der Park zu den größten rund um Innsbruck. Die Talabfahrt Wilde Grub’n, bei der es 1.500 Höhenmeter auf einer Länge von 10 Kilomtern zu überwinden gilt, zählt neben dem Snowpark, Eiskletterturm und Familien- und Seniorenpiste zu den Highlights am Stubaier Gletscher. Herbstzeit ist auf den Gletschern auch Eventzeit. Was bietet Ihr Gletscherskigebiet an Veranstaltungen zum Start in die Skisaison? Von chillig bis sportlich, das sind die Events am Stubaier Gletscher. Wann ist in Ihrem Gletscherskigebiet der Besucherzuspruch am größten, woher kommen die meisten Gäste? Die Herbst- und Frühjahresmonate zählen zu den am besten frequentierten Monaten im Gletscherskigebiet. Pro Jahr werden ca. 1 Million Gäste am Stubaier Gletscher befördert. Die Nächtigungszahlen des Tourismusverbands Stubai Tirol zeigen, dass die Gäste vorwiegend aus Deutschland, Polen, Tschechien, Niederlande, Großbritannien, Österreich, Italien und Schweiz kommen. Der Klimawandel ist nachwievor in aller Munde. Welche Konsequenzen entstehen durch den daraus resultierenden Gletscherschwund für Ihr Skigebiet und wie versuchen Sie, diesen negativen Folgen entgegen zu wirken (verstärkte Beschneiung, Gletscherabdeckung, etc.)? Am Stubaier Gletscher konnte die Schneemasse mit Hilfe von großflächigen Vliesabdeckungen während der Sommermonate 2009 deutlich konserviert werden. Die Abdeckung verhindert, dass Sonnenstrahlen in die Schneedecke eindringen, was zu einer geringeren Abschmelzung der Eismassen führt. Aufgrund dieser Forschungsergebnisse wurden von Mai bis Anfang September 2009 bereits zum dritten Mal exponierte Stellen am Stubaier Gletscher mit bis zu fünf Meter breiten Vliesbahnen abgedeckt. Die Gletschermasse konnte an kritischen Punkten wie Liftstützen, Ein- und Ausstiegsstellen und Randgebieten aktiv vor der Abschmelzung im Sommer bewahrt werden. Mehrere Meter Gletschereis konnten in den vergangenen drei Jahren konserviert werden. Teilflächen von insgesamt etwa 14 Hektar wurden im Sommer dieses Jahres mit Vliesen abgedeckt. Im Gletschervorfeld wurde die Beschneiungsanlage weiter ausgebaut. Zusätzlich zu den Gletschern und dem Naturschnee sorgt eine moderne Beschneiungsanlage im Gletschervorfeld für beste Schneeverhältnisse schon zum Saisonstart im Herbst. Dies stellt eine deutliche Angebotsverbesserung schon im Herbst dar. Wie sehen Sie die Zukunft des Gletscherskilaufs? Aufgrund der Höhenlage, das Gletscherskigebiet reicht bis auf 3.210 Meter hinauf, dem Gletschereis, Naturschnee und Ausbau der Beschneiungsanlagen im Gletschervorfeld wird Schneesicherheit von Oktober bis Juni garantiert. Große Investitionen flossen am Stubaier Gletscher kürzlich in den Neubau der Talstation. Hat sich dieser Umbau bezahlt gemacht? Der Stubaier Gletscher erhielt heuer den ISR Architektur Award 2009 in der Kategorie Talstation verliehen. Die architektonisch beeindruckende Talstation des Stubaier Gletschers wurde von der Architektenfirma Arch.Orgler ZT-GmbH harmonisch in die Landschaft eingebunden. Das begrünte Dach im Sommer bzw. das schneeweiße Dach im Winter fließt bergseitig in die Landschaft über und schließt sich mit den bereits bestehenden Gebäudeteilen, der Einseil- und Zweiseilumlaufbahn, harmonisch zu einer Einheit zusammen. Der überdachte Zustiegsbereich verfügt über flache und barrierefreie Aufgangsrampen zu den Bahnen in den Obergeschossen. Die Besucher gelangen von der Kassenhalle direkt in den anschließenden Sammel- und Wartebereich im Neubau. Die transparenten Fassaden erlauben zudem Ausblicke in die Berglandschaft und verkürzen dem Besucher eventuelle Wartezeiten. Seit Oktober 2007 setzt der Stubaier Gletscher mit der innovativen Talstation neue Maßstäbe im europäischen Wintersport. So gehört unter anderem das Treppensteigen in Schischuhen ebenso der Vergangenheit an wie das Tragen der Skiausrüstung. Die Zukunft des Skisports wird durch die neue Talstation am Fuße des Stubaier Gletschers symbolisiert in der Skifahrer erleben, wie das Skifahren mit neuen Service-Leistungen noch mehr Spaß bereitet. Weitere Neuerungen waren die Gipfelplattform und der Schlepplift Daunscharte. Wie ist hier die Resonanz? Die Gipfelplattform TOP OF TYROL am Stubaier Gletscher fasziniert Besucher mit eindrucksvoller Fernsicht. Mit einem einzigartigen Blick über 109 Dreitausender aus 3.210 Metern Höhe begeistert die Gipfelplattform TOP OF TYROL die Gäste. Am Stubaier Gletscher wurde eine eindrucksvolle Plattform fertig gestellt, die Bergbegeisterten die ganze Schönheit der tiroler Berge offenbart. Dank ihres ausgefeilten Designs fügt sich die neue Plattform perfekt in die Stubaier Bergwelt. Ein kurzer Weg führt von der Bergstation Schaufeljochbahn zu der eigens angefertigten Stahlkonstruktion. Wer in Ruhe die Aussicht genießen möchte, kann sich auf einer Holzbank niederlassen; wer den Nervenkitzel sucht, wagt sich bis auf den äußersten Punkt der neun Meter ausragenden Plattform hinaus. Von dort bietet sich Wanderern und Gästen ein faszinierender 360 Grad-Blick, der sich von den Ötztaler und Stubaier Alpen bis hin zu den Dolomiten erstreckt. Der neue Gletscherlift Daunscharte mit einer Länge von 833 Metern macht den Stubaier Gletscher noch größer. Zwei neue Pisten bieten mehr Pistenvielfalt bis hinauf auf 3.145 Meter. Der neue Gletscherlift erschließt zwei neue Gletscherpisten und Skiflächen für Trainingsmannschaften. Besonders im Herbst stellt dies eine deutliche Angebotsverbesserung dar. Welche künftigen Projekte gibt es am Stubaier Gletscher? Damit wir künftig noch höhere Qualität bieten können, wird eine Rundumerneuerung der Bergstation Eisgrat durchgeführt. Neben der Sanierung der Haus-, Küchen- und Elektrotechnik wird die Gebäudehülle saniert. Ein großzügiger Eingangsbereich wird ab Herbst 2010 einen mühelosen Zugang in den neuen, vergrößerten Intersport Shop gewähren. Neben dem Ausbau des Selbstbedienungsrestaurants zu einem Marktrestaurant mit Free Flow wird ein neues Restaurant all jene ansprechen, denen exquisite Kulinarik besonders wichtig ist. Wir haben speziell auf die Anforderungen unserer älteren Gäste und Familien reagiert. Dazu wurde auf der Piste Nr. 7 am Daunferner eine eigene Familien- und Seniorenpiste eingerichtet. Hier können sich Familien und Senioren ungestört dem Skivergnügen am Stubaier Gletscher hingeben. Die extra breite Piste am Daunferner ist bestens dazu geeignet und bietet genug Platz um ungestört seine Kurven in den Schnee zu ziehen. Hier steht einem entspannten Abfahren nichts im Wege.
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