Platz 1 im Riesenslalom von Lienz
Weltcupführung für Kathrin Hölzl nach zwei Siegen
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Kathrin Hölzl ist derzeit die Nummer 1. |
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Die Deutsche Kathrin Hölzl siegte im Weltcup-Riesenslalom von Lienz (Österreich) und übernahm damit die Führung in der Riesenslalom-Gesamtwertung. Es war bereits der zweite Weltcupsieg der Bischofswiesenerin in dieser Saison. Und es könnten noch mehr folgen. Nach bisher vier Bewerben in dieser Disziplin stehen noch drei aus für die endgültige Entscheidung in der Weltcupwertung.
Grundstein zum Sieg im ersten Lauf gelegtKathrin Hölzl befindet sich in einer Hochform, wie sie auch in Lienz wieder demonstrierte. Den Grundstein zum Sieg legte sie bereits im ersten Durchgang, in dem sie klar in Führung ging. Äußerst knapp wurde es im zweiten Lauf dennoch. Doch mit hauchdünnen 5/100 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierte Manuela Mölgg (Italien) hatte die Riesenslalomspezialistin das Glück auf ihrer Seite und darf sich über weitere 100 Weltcuppunkte freuen.
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Kathrin Hölzl auf dem Siegerpodium in Lienz. |
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Kein Taktieren, voller Angriff!
„Ich habe am Start des zweiten Durchganges nichts mitbekommen. Ich wusste nicht wer in Führung liegt, oder ob jemand eine gute Zeit runtergelegt hat. Ich hab einfach mein Ziel verfolgt, mich gut vorbereitet. Dass es so knapp wird, hätte ich nicht gedacht. Aber zum Glück hab ich gewonnen“, schmunzelte Hölzl, die bereits vor dem zweiten Durchgang klar machte: „Es gibt kein Taktieren, nur vollen Angriff!“ Der WM-Titel vergangenen Februar brachte ihr viel Selbstvertrauen. Und so lief es in dieser Saison bereits vom ersten Rennen an gut für die 25-Jährige. Olympia ist für sie momentan aber noch kein Thema: „Bis dahin kann noch so viel passieren. Ich konzentriere mich lieber von Rennen zu Rennen!“
Aus Fischer-Sicht ebenso erfreulich war das Comeback von Denise Karbon (Italien), die sich vor vier Wochen einer Meniskusoperation unterziehen musste. Ihre überraschend frühe Rückkehr in den Weltcupzirkus bringt für sie die Gewissheit, dass das Knie hält. Auch wenn es diesmal keine Top-Platzierung für die Südtirolerin gab, ist sie mit Rang 17 zufrieden: „Ich bin schmerzfrei und habe mich einfach noch nicht richtig getraut“, so Karbon, die nach nur drei Skitagen wieder im Weltcup zurück ist.