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Schneekunde: Trocken, feucht oder doch naß?
Was der Experte empfiehlt

Neuschnee, Pulverschnee, Altschnee, Graupelschnee – die Zahl der Schneearten ist groß. Da die Wahl des richtigen Wachses maßgeblich von der Beschaffenheit des Schnees abhängt, kann eine kleine Schneekunde nicht schaden. Zur Bestimmung des richtigen Wachses reicht es, sich Feuchte, Form und Temperatur des Schnees näher anzuschauen. Bei der Schneefeuchte gilt es, drei Gruppen zu unterscheiden:

Trockener Schnee: von Hand nicht formbar

Feuchter Schnee: von Hand formbar, tropft nicht

Nasser Schnee: formbar und tropft

Generell gilt: Je feuchter der Schnee, desto stärker die Saugwirkung, desto geringer die Gleitfähigkeit und desto langsamer der Ski.
Bei der Schneeform ist eine Unterscheidung nach feinkörnigem und grobkörnigem Schnee sinnvoll. Je gröber oder eisiger (aggressiver) das Schneekorn, desto stärker ist die Wachsabnutzung. In Mitteleuropa kommt feiner (neuer) Schnee in der Regel von November bis Februar vor, während ab März der Schnee eher grobkörnig ist.

Die Schneetemperatur ist ein guter und einfacher Gradmesser, der es erleichtert, die Schneeart zu bestimmen und das richtige Wachs auszuwählen. Als allgemeine Faustregel für das richtige Wachsen gilt: Je kälter oder körniger der Schnee, desto härter sollte das Wachs sein! Bei feuchtem und nassem Schnee muss das Wachs entsprechend weicher sein. Bei hochwertigem Skiwachs sind Hinweise auf Schneetemperatur und Schneeart auf der Packung vermerkt. Bei den Wachsen von Holmenkol zeigen beispielsweise selbsterklärende Logos genau an, für welchen Temperaturbereich und welche Schneefeuchtigkeit das Wachs am besten geeignet ist. Entsprechende Wachstabellen erleichtern zudem die richtige Wachsauswahl.


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