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18.-20.04.2009: Zermatt
Entspannte Zeiten nach turbulenten Hochsaisontagen Einen Besuch in Zermatt kann man immer empfehlen. Das ist keine Frage. Nach unseren Erfahrungen der vergangenen Jahre ist eine Reise ins Matterhorndorf in der zweiten April-Hälfte aber ganz besonders lohnenswert. Der hektische Hauptsaisontrubel ist vorbei, in den Nachmittagsstunden ist man auf manchen Pisten sogar oft alleine unterwegs. Es geht deutlich entspannter zu als in der Hauptreisezeit. Dank der Höhenlage ist es rotzdem oft noch bis ins Tal winterlich. Auch bei unserem Besuch gab es noch einmal kräftig Neuschnee. Daher war die Sicht nicht immer ganz so gut wie bei unserem Besuch im Vorjahr. Nostalgischer Einstieg ins hochmorderne Skigebiet Hochmoderne Anlagen gibt es in Zermatt reichlich. Dennoch favorisieren viele Besucher den nostalgischen Einstieg ins Skigebiet. Es ist vor allem bei Schönwetter faszinierend mit der 1898 eröffneten Gornergratbahn unterwegs zu sein. Wobei der Begriff nostalgisch auf die Bahn nur noch oberflächlich zutrifft. Nach mehreren Modernisierungen ist sie längst auf dem Stand der Zeit. Vom Ortszentrum Zermatts geht es hinauf zum 3.100 Meter hohen Gornergrat. Mehrere blaue Abfahrten führen von hier zur Riffelap hinunter. Durch die neue Sechser-Sesselbahn haben diese Pisten vor einigen Jahren zudem einiges an Attraktivität hinzugewonnen. Ein ideales Terrain für Einsteiger und Genußfahrer. Die Abfahrt vom Gornergrat hinunter nach Gant zählt sicherlich zu den schönsten des ganzen Gebietes, ist aber deutlich anspruchsvoller als die Riffelalp-Pisten. Stockhorn bleibt Freeride-Gebiet der Extraklasse Eingefleischte Freerider hatten im April 2007 Abschied von der Kabinenbahn aufs Stockhorn genommen. Sie brachte die Könner bislang in zwei Sektionen vom Gornergrat zur Station Hohtälli und von dort zum 3.405 Meter hohen Gipfel. Für diese beiden Teilstrecken lief 2007 die Bewilligung aus. Die Zermatt Bergbahnen haben das Freeride-Gebiet dennoch erhalten. Mittlerweile sorgt ein Tellerlift am Stockhorn für den Bergtrasport. Hinunter geht es im oft frisch gefallenen Tiefschnee. Auf die Pistenpräparierung wurde hier schon in Zeiten als die Seilbahn noch lief komplett verzichtet. Hat sich der Neuschnee etwas gesetzt, dann wird aus den Tiefschneehängen eine nicht minder anspruchsvolle Buckelpiste. Wegen des wechselhaften Wetters ist der Stockhorn-Lift bei unserem Besuch leider geschlossen. Sunnegga-Rothorn: Vielfalt überzeugt Am schnellsten erreicht man von Zermatt aus das Gebiet Sunnegga-Rothorn. Mit der unterirdischen Standseilbahn geht es flott auf 2.288 Meter. Das Skigebiet zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Zum Einschwingen bieten sich einige Fahrten mit dem Patrullarve-Sessellift an. Der lange Sessellift (627 Höhenmeter, 2.075 Meter Länge) bietet gleich drei verschiedene Abfahrtsmöglichkeiten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Über die Zwischenstation Blauherd geht die Seilbahn auf das 3.103 Meter hohe Rothorn. Über die mittelschwere Rothorn-Abfahrt kann man unter anderem hinunter nach Gant fahren. Eine Abfahrt, die neben der tollen Piste auch landschaftlich kaum zu toppen ist. Von Gant besteht die Möglichkeit, ins Gornergrat-Gebiet hinüber zu wechseln. Klein Matterhorn: Höchste Piste in den Alpen Wer auf einen möglichst perfekten Matterhornblick Wert legt, der ist am Gornergrat sicherlich besser aufgehoben. Das Kleine Matterhorn, von dem man die nicht ganz so attraktive Rückansicht vom "Berg der Berge" zu sehen bekommt, übt dennoch eine gewaltige Anziehungskraft aus. Schließlich liegt die Bergstation der Bahn auf 3.885 Metern. Die höchste präparierte Skipiste im Alpenraum ist den Zermattern somit sicher. Das Sommerskigebiet hier oben kann in der Wintersaison getrost vernachlässigt werden, weiter unten befinden sich die attraktiveren Pisten. Etwa am Furggsattel, wo oberhalb des Trockenen Steges seit 2003 eine Sechsersesselbahn fährt. Die Abfahrt eignet sich perfekt als Carvingpiste. Deutlich anspruchsvoller geht es hinunter nach Furgg und von dort über die Station Furi nach Zermatt. Die Talabfahrt vom Kleinen Matterhorn bis nach Zermatt hat eine Länge von 17 Kilometern. Noch einmal zurück zum Kleinen Matterhorn. Hier eröffnete im Dezember 2008 ein kleines Restaurant mit Bergsteigerunterkunft und Shop. Bislang hatte es am Kleinen Mattrerhon keine Einkehrmöglichkeit gegeben. Cervinia: Lohnender Abstecher trotz fehlendem Ambiente Ein Abstecher nach Cervinia ist lohnenswert und sollte in keinem Zermatt-Urlaub fehlen. Vom Ganzjahresskigebiet am Kleinen Matterhorn zweigen zwei Pisten in Richtung Italien ab. Die breiten Autobahnen ergänzen das Zermatter Pistenangebot perfekt. Von den funktionellen Wohnsiedlungen, die ganz stark an französische Retortenstationen erinnern, kann man das allerdings nicht behaupten. Breuil-Cervinia (2.050 Meter) kann vom Ambiente mit Zermatt noch nicht einmal im Ansatz mithalten. Die Pisten lassen aber auch hier nur wenige Wünsche offen. Dreh- und Angelpunkt des Skigebietes ist die Mittelstation Plan Maison (2.555 Meter). Hier ist immer etwas los, treffen sich doch hier alle Könnensstufen und starten etliche Lifte und Pisten. Vor allem für lange Carvingschwünge ist das Areal bestens geeignet. Matterhorn-Express wird verlängert Auch für den kommenden Winter wird kräftig investiert. Im Sommer verlängern die Bergbahnen die Achter-Gondelbahn Matterhorn-Express von der aktuellen Bergstation Schwarzsee paradise über Furgg zum Trockenen Steg. Neben der Verbindung mit den Großraumgondeln gibt es somit eine weitere direkte Zubringermöglichkeit von Zermatt zum Trockenen Steg. Und das in den bequemen Achter-Gondeln ohne umzusteigen. In rund 25 Minuten soll es von Zermatt zum Trockenen Steg gehen. Reichlich Abwechslung auch neben der Piste Anlässlich der 100-Jahr-Feier des Zermatter Skiclubs wurde im vergangenen Jahr besonders gerne in die Geschichtsbücher des Matterhorndorfes geschaut. Nur ein paar Zahlen, die die immense Entwicklung des Ortes deutlich machen. 1946 zählte Zermatt rund 200.000 Übernachtungen, mittlerweile sind es 1,3 Millionen. Kein Wunder, bietet Zermatt, das derzeit über 14.000 Gästebetten verfügt, doch auch abseits vom Skisport reichlich Abwechslung.
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| Kriterium (maximale Punktzahl) | CheckPoints | ||||||||||||||||||||||
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Größe des Skigebietes (10) | 10 | |||||||||||||||||||||
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Liftanlagen (10) | 9 | |||||||||||||||||||||
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Pistenpräpararierung, Service, Beschilderung (10) | 9 | |||||||||||||||||||||
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Schneesicherheit (10) | 10 | |||||||||||||||||||||
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Freeridemöglichkeiten (5) | 5 | |||||||||||||||||||||
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Freestylemöglichkeiten, Funpark, Halfpipe (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Könner (5) | 5 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Fortgeschrittene (10) | 9 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Anfänger (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Familienfreundlichkeit (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Aprés-Ski (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Preis-Leistungsverhältnis (5) | 3 | |||||||||||||||||||||
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Bergrestaurants, Hütten (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Flair (5) | 5 | |||||||||||||||||||||
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| Gesamtpunktzahl (100) |
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| Testbedingungen vom | |||||||||||||||||||||||
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Beschreibung der Testkriterien![]() |
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