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16.02.2008: Winterberg
Winterberg arbeitet nach dem Masterplan Das Skigebiet von Winterberg erstreckt sich von 610 bis 810 Metern. Klar, dass die Klimaerwärmung dem Ort und auch den anderen Skigebieten im Sauerland im Vergleich zu Regionen in den Alpen besonders zu schaffen macht. Mittlerweile sagen viele Winterberger aber selbstbewusst: "Zu schaffen gemacht hat!" Bereits seit 2001 arbeiten Touristiker und Lifterbtreiber im Sauerland nämlich nach dem "Masterplan Wintersport-Arena". Umfangreiche Investitionen in die Wintersport-Arena, wie sich der Zusammenschluss der Skigebiete im Sauerland nennt, waren die Folge. Maschinenschnee aus allen Rohren So reiben auch wir uns beim ersten Besuch in Winterberg verwundert die Augen. Nicht nur, dass moderne Vierer- und Sechsersessellifte im Skilift-Karussell, dem Hauptskigebiet von Winterberg, Standard sind. Moderne Schneekanonen sorgen für eine relativ hohe Schneesicherheit. Wenn es die Temperaturen erlauben, wird auf Teufel komm raus Maschinenschnee produziert. Dank der groß angelegten Depots konnte Winterberg auch in diesem Winter trotz länger andauernder Warmwetterperioden fast durchgängig Skibetrieb anbieten. Auch bei unserem Besuch ist die Beschneiungsanlage im Dauereinsatz. Die Wiesen rundherum sind zwar alle grün, die Pisten aber in einem guten Zustand. Kanonen sollen 80 Schneetage garantieren "Hintergrund für den Masterplan war der wetterbedingte Einbruch im Wintersporttourismus. Nach den starken achtziger Jahren brachten die Neunziger nur noch schneearme Winter, die für sinkende Besucher- und Übernachtungszahlen verantwortlich waren", erklärt Susanne Schulten von der Wintersport-Arena die Notwendigkeit der Investitionen. "Kernpunkt der Erwartungen ist eine zugrunde gelegte Anzahl von 80 Schneetagen pro Saison. Diese Zahl sollen Beschneiungsanlagen sichern." Neben der allgemeinen Qualitätsverbesserung im Wintersport, hierzu gehören auch die modernen Liftanlagen, sieht der Masterplan die Erhöhung der Schneesicherheit, die gemeinsame, professionelle Vermarktung des Wintersports, die Koordination und Bündelung staatlicher Förderungsmöglichkeiten und die Installation eines einheitlichen Ticketsystems vor. Neue schwarze Abfahrt an der Schanze Trotz aller Masterpläne und der relativ hohen Schneesicherheit sind dem Skispaß in Winterberg natürlich Grenzen gesetzt. Die längste Abfahrt ist gerade einmal 1,2 Kilometer lang. Für Anfänger und Fortgeschrittene ist das Gebiet mit seinen 21 Liftanlagen dennoch ein lohnendes Ziel. Gute Skifahrer können sich hier zumindest für einen Kurzurlaub aufhalten, ohne das allzu viel Langeweile aufkommt. Seit dieser Saison gibt es sogar noch eine weitere schwarze Piste. Nachdem das Skiliftkarussell Winterberg bereits im vergangenen Winter mit einer vier Millionen Euro teuren Beschneiungsanlage die Schneesicherheit erhöht hatte, floss für die Saison 07/08 eine weitere Million in den Wintersport. Der Doppelsessellift an der St. Georg Schanze wurde für den Publikumsverkehr hergerichtet und eine weitere schwarze, beschneite Piste direkt nebenan geschaffen. Insgesamt gibt es 30 Abfahrten mit einer Gesamtlänge von 15 Kilometern. Taxifahrten auf der Bobbahn Der Einstieg ins Skiliftkarussell Winterberg erfolgt mit der Sesselbahn Rauher Busch. Ideal für ungeübte Fahrer sind die Übungslifte am Herrloh (Nr. 17 bis 19), die Pisten am Bremberg (Nr. 9, 10, 11) oder der Käppchenhang (Nr. 15). Die Könner kommen am Slalomhang (Nr. 14, Sessellift Kappe), dem steilsten Hang nördlich der Alpen, auf ihre Kosten. Da dieser bislang im Gegensatz zur schwarzen Piste an der St. Georgen-Schanze allerdings noch nicht beschneit ist, kann hier selten Skibetrieb angeboten werden. In der Nähe des Sesselliftes Kappe gibt es auch die Bob- und Rodelbahn, auf der für Gäste Taxifahrten mit erfahrenen Bobpiloten angeboten werden. Dreimal die Woche Flutlichtbetrieb Mittwochs, freitags und samstags wird an etlichen Liften im Skigebiet von 18.30 bis 22 Uhr Flutlichtbetrieb angeboten. "Wir haben große Einzugsgebiete direkt vor unserer Haustür. Viele Gäste kommen extra, um nach Feierabend noch Ski zu fahren", so Susanne Schulten. "Winterberg ist das Herz der Wintersport-Arena Sauerland, die sich in den vergangenen Jahren zur bedeutendsten Skiregion nördlich der Alpen entwickelt hat", behauptet Susanne Schulten nicht ohne Stolz. Die Gäste kommen überwiegend aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und aus den Niederlanden. Auch Belgien ist ein wachsender Markt. In und rund um Winterberg gibt es neben dem Skiliftkarussell weitere Skigebiete, etwa das Postwiesenskigebiet, das älteste Skigebiet des Sauerlandes. Text: Sascha Eyßen Fotos: skiliftkarussell.de (3), Sascha Eyßen (1), Wintersport-Arena (1)
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| Kriterium (maximale Punktzahl) | CheckPoints | ||||||||||||||||||||||
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Größe des Skigebietes (10) | 5 | |||||||||||||||||||||
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Liftanlagen (10) | 7 | |||||||||||||||||||||
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Pistenpräpararierung, Service, Beschilderung (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Schneesicherheit (10) | 6 | |||||||||||||||||||||
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Freeridemöglichkeiten (5) | 1 | |||||||||||||||||||||
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Freestylemöglichkeiten, Funpark, Halfpipe (5) | 3 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Könner (5) | 2 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Fortgeschrittene (10) | 6 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Anfänger (10) | 7 | |||||||||||||||||||||
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Familienfreundlichkeit (5) | 3 | |||||||||||||||||||||
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Aprés-Ski (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Preis-Leistungsverhältnis (5) | 3 | |||||||||||||||||||||
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Bergrestaurants, Hütten (5) | 3 | |||||||||||||||||||||
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Flair (5) | 2 | |||||||||||||||||||||
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| Gesamtpunktzahl (100) |
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| Testbedingungen vom | |||||||||||||||||||||||
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Beschreibung der Testkriterien![]() |
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