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Skigebiets-Check: Tiefschneeparadies über der Waldgrenze


23.03.2008: Warth-Schröcken
Tiefschneeparadies über der Waldgrenze

Tiefschnee gab es Ende März reichlich.
Tiefschnee gab es Ende
März reichlich.
Die günstige Lage Vorarlbergs zieht die so genannten Nordwest-Staulagen magnetisch an. So sind ergiebige Schneefälle in Warth und Schröcken keine Seltenheit und verwandeln die weitgehend baumfreien Hänge zu einem echten Tiefschneeparadies. Das Gebiet rund um den Saloberkopf erstreckt sich auf einer Seehöhe von 1500 bis 2050 Metern. Allein diese Höhe ist Garant für beste Bedingungen bis in den April. Das Pistennetz umfasst eine Gesamtlänge von 66 Kilometern. Darin enthalten sind 56 Kilometer präparierte Pisten und zehn Kilometer Skirouten.

"Heiße Sechser" auf den Saloberkopf


Das Liftangebot kann sich ebenfalls sehen lassen. In Warth besticht nicht die Quantität, sondern die Qualität. Wer kennt es nicht, das Gefühl von Kälte, Nässe und Wind, wenn es mal wieder so richtig dicke schneit. Da dieses Phänomen am Hochtannbergpass oftmals Realität ist, werden die Gäste bereits mit zwei „heißen Sechsern“ auf den Saloberkopf befördert. Der Saloberjet und auch der Sonnenjet-Auenfeld sind mit Sitzheizung und Wetterschutzhaube ausgestattet. Der Steffisalp-Express sowie der Jägeralp-Express verfügen ebenfalls über Wetterschutzhauben. In Sachen Beschneiung verlassen sich die Warther allerdings noch weitgehend auf Ihre Schneesicherheit. Derzeit werden nur die Pisten von Warth und vom Hochkrumbach ausgehend beschneit. 

Die Talstation des Jägeralp-Expresses.
Die Talstation des
Jägeralp-Expresses.
Ruhe, Geborgenheit und Familienfreundlichkeit

Die Region Warth-Schröcken ist eine gute Alternative zu den großen Nachbarn Lech und St. Anton. Familien finden in dem knapp 200 Einwohner zählenden Warth eine perfekte Infrastruktur vor. Die meisten Unterkünfte und Hotels sind in unmittelbarer Lift- und Pistennähe. Durch die überschaubare Größe des Skigebietes verlieren die Eltern nicht gleich den Überblick. Das Pistenangebot hat für den Anfänger bis zum absoluten Könner alles auf Lager. Unterhalb vom Saloberjet sind gleich drei schwarze Abfahrten zu finden, die sich sehen lassen können. Wer sich hier nicht runter traut, der umfährt auf der leichten Familienabfahrt Nr.4 die Steilhänge. Für die Anfänger befindet sich an jedem Hang auch eine leichte Variante, nur herunter nach Warth muss man die rote Wartherhorn-Abfahrt in Angriff nehmen.

Unterwegs auf den Pisten von Warth-Schröcken.
Unterwegs auf den Pisten
von Warth-Schröcken.
Auf Erkundungstour im Family-Park

Warth-Schröcken versucht die Kilometerfresser auch abseits des Pistengedränges zu unterhalten. Der XL-Snowpark für Snowboarder und Freeskier auf 15.000 Quadratmetern besticht mit Kickerlines, Rail Lines, Beginner Lines, Quarter, Big Jumps, Mega Funbox, Corners, Hips, Chill Out und vielem mehr. Er ist einfach zu erreichen über die Abfahrt 1 oder 2. Neu seit diesem Winter ist auch die Riesentorlauf-Rennstrecke mit High-Tech-Zeitnehmung beim Sonnencruiser. Den Speed-Check gibt es auf der abgesperrten und abgesicherten Abfahrtsstrecke beim Kuchl-Lift. Der Bestwert liegt derzeit bei 82 Kilometern.  Neu ab diesem Winter ist auch der Salobercross BX. Steilwände, Moguls und Jumps gibt es auf einer Gesamtlänge von 500 Metern rechts vom Saloberhang unterhalb der Buckelpiste. Oder man geht im neuen Family-Park beim Steffisalp-Express auf Erkundungstour. Hier können sich die Rennfahrer von Morgen austoben. Kinder-Rennstrecke, Steilwandkurven und Wellenbahn warten hier.

Tiefster Winter Ende März.
Tiefster Winter Ende
März.
Durchschnittlich elf Meter Schnnee pro Jahr

Warth gilt mittlerweile als Geheimtipp in der Freeski-Szene. Unser Team erlebte einen der schönsten Powdertage des gesamten Winters. Dem Freeskier bietet Warth grandiose Varianten jeder Könnensstufe. Route 1 "Große Mulde" sowie Route 4 "Auenfeldmulde" sind die absolut anspruchvollsten Varianten. Für weniger Adrenalin bieten sich die Route 6 Stapf und Route 8 Falken an.

Fazit

Die Skiregion Warth – Schröcken ist das kleine gemütliche Pendant zum großen Nachbarn Lech. Familien wie auch Freerider und Freestyler können hier einiges erleben. Zudem ist der Mehrtagespaß (ab drei Tagen) in vielen nahe gelegenen Skigebieten, unter anderem am Diedamskopf und in Damüls-Mellau, gültig.

Text: Bastian Kneissl
Fotos:
Bastian Kneissl (4)



Bilder und Fotos


Tiefschnee in WarthTalstation Jägeralp-ExpressPiste Warth-SchröckenWinterliches Warth



Links zum Thema


   Bildergalerie Warth-Schr?cken (23. M?rz 2008)

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 Check-Points 
 Kriterium (maximale Punktzahl) CheckPoints
Größe des Skigebietes (10) 6
Liftanlagen (10) 10
Pistenpräpararierung, Service, Beschilderung (10) 9
Schneesicherheit (10) 9
Freeridemöglichkeiten (5) 4
Freestylemöglichkeiten, Funpark, Halfpipe (5) 3
Angebote für Könner (5) 3
Angebote für Fortgeschrittene (10) 8
Angebote für Anfänger (10) 8
Familienfreundlichkeit (5) 4
Aprés-Ski (5) 3
Preis-Leistungsverhältnis (5) 4
Bergrestaurants, Hütten (5) 3
Flair (5) 3
 Gesamtpunktzahl (100)
77  Check-
points
Testbedingungen vom
 Wetter  sonnig
 Schneebedingungen  Neuschnee
 Lifte und Pisten  alle Lufte und Pisten geöffnet
Beschreibung der Testkriterien
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