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Skigebiets-Check: Sinnbild für Prominenz und Sportlichkeit


25.02.2008: Kitzbühel
Sinnbild für Prominenz und Sportlichkeit

Ein schöner Spätwintertag in Kitzbühel.
Ein schöner
Spätwintertag in
Kitzbühel.
Auf meinem Weg zum Tourismusbüro stolpere ich fast über den Sänger Haddaway. Sein warmes Lachen macht der Sonne durchaus Konkurrenz. In Kitzbühel herrscht am 25. Februar bereits der Frühling über Hahnenkamm und Kitzbüheler Horn. Es sind bereits in den frühen Morgenstunden zehn Grad plus an der Talstation der Hahnenkammbahn. Der Aufstieg hoch auf den Hahnenkamm eröffnet den Blick über die Kitzbühler Alpen und ist Startschuss für zahlreiche Erkundungstouren rund um Resterhöhe, Pengelstein und Hahnenkamm. Und natürlich auch Startpunkt der berühmten Streif-Abfahrt. Die Schneehöhe am Berg beträgt rund einen Meter.

Anziehungspunkt für internationale Gäste

Die Schwarze 38 hat es in sich.
Die Schwarze 38 hat es in
sich.
„Wir sind sehr zufrieden mit der heurigen Saison. Wir haben schon im November eröffnet und werden bis Ende März die Skisafari offen halten. So haben wir heuer einen relativ langen Winter“, freut sich Andrea Saexinger von Kitzbühel Tourismus über den Saisonverlauf.
Knapp 170 Kilometer Pisten und mehr als 50 Seilbahnen bietet die Region Kitzbühel. Durch die günstige Nordwest-Staulage und den bis auf 2000 Metern begrasten Hängen kann sich der Urlauber Jahr für Jahr auf gute Pistenbedingungen freuen. Die Beschneiung erledigt notfalls die harte Arbeit von Frau Holle.
Unserem Team präsentieren sich die Pisten trotz hoher Temperaturen bestens in Schuss. Am Nachmittag haben wir uns dann aber doch einen Nordhang gesucht. Geeignet sind hier die anspruchsvollen Pisten rund um den Steinbergkogel. Am Pengelstein befinden sich dagegen die eher leicht geneigten Pisten, die für Anfänger und weniger Geübte sehr zu empfehlen sind.
Durch den Bau der 3S-Bahn wurden die Gebiete Hahnenkamm/Pengelstein und Jochberg/Resterhöhe vor einigen Jahren zusammengeschlossen. Das Gebiet rund um den Pass Thurn ist übrigens unser absoluter Geheimtipp.
 
Ausblick an der Bergstation der Hahnenkammbahn.
Ausblick an der Bergstation
der Hahnenkammbahn.
Tolle Routenvorgaben sorgen für viel Abwechslung

Der Pistenplan bietet mehr, als gewöhnliche Pistenpläne hergeben. Auf der Rückseite werden nämlich dem Ski- und Snowboardbegeisterten die verschiedensten Routenvorschläge gemacht.
Die Route „Ski-Safari“ führt die ausdauernden Pisten-Cracks von Kitzbühel/Kirchberg bis zum Pass Thurn. Für diese Elefantenrunde sind rund sechs Stunden einzuplanen.
Wer sich nicht gar so viel an einem Tag vornehmen will und Sportlichkeit mit Gaumen-Freuden verbinden möchte, dem wird wärmstens die dreieinhalb Stunden lange „Saukaser-Runde“ empfohlen. Charakteristisch sind lange Talabfahrten à la Route Pengelstein und vorzügliche Bergrestaurants, wie beispielsweise das Bergrestaurant Pengelstein mit seiner herrlichen Sonnenterrasse.
Die ganz Entspannten und Trubelausreißer starten am besten zur „Genuss-pur-Tour“ an der Pengelstein 1 Bahn. Da hier die Route weitestgehend gegen den Strom steuert, entgeht man den von Kitzbühel ausgehenden überfüllten Pisten.

Blick auf die 3 S-Bahn.
Blick auf die 3 S-Bahn.
Modernisierung ist im 21. Jahrhundert Pflicht

In Kitzbühel wurde erneut in neue Liftanlagen und in die Beschneiung investiert. Am Steinbergkogel wurde die neue kuppelbare Achter Sesselbahn „Steinbergkogel“ mit Wetterschutzhaube und Sitzheizung eröffnet. Zudem wurde die Beschneiungsanlage erweitert. Ebenfalls erweitert wurden die Beschneiungsanlagen im Gebiet Jochberg-Resterhöhe. Damit wurde die wichtige Beschneiungslücke im Bereich Jochberg geschlossen und die 100-prozentige Beschneiung der „Skisafari“ ermöglicht.
„Ja, es wird weiterhin viel gebaut werden. Ein neuer Lift für den Slalomhang bespielsweise“, sagt Andrea Saexinger von Kitzbühel Tourismus. Damit kommt Kitzbühel der Forderung des Internationalen Skiverbandes nach, der den Weltcup-Slalomhang besser erschlossen sehen will.

Einblicke in das Iglu-Dorf
Einblicke in das Iglu-Dorf
"Alpen-Iglu".
Welten aus Schnee und Eis

Wer schon immer mal wissen wollte, wie Eskimos bei täglichem Eis und Schnee leben, der bekommt am Hahnenkamm nun die Möglichkeit dazu. Direkt an der Talstation der Sonnenrast-Bahn befindet sich das Iglu-Dorf „Alpeniglu“. Die kleine aber feine Dorf-Infrastruktur beinhaltet mehrere Schlafiglus, Kinderiglu, Schneelounge und sogar eine kleine Kapelle. Wer sich also gerne mal als richtiger Eskimo fühlen möchte, der kann sich hier mit Übernachtung unter Eis und Sternenhimmel einen kleinen Traum erfüllen.

Fazit

Kitzbühel bietet Pistenvielfalt, Lifestyle und einen ganz besonderen Charme. Wer sich, wie wir, mit Haddaway treffen, die berühmte Streif runterkrachen und dazu einen rundum entspannten Urlaub verbringen möchte, der findet in Kitzbühel oder Kirchberg einen guten Partner. Wem das Pistenangebot immer noch nicht ausreicht, der nimmt sich gleich den Top-Skipass Kitzbüheler Alpen und erklimmt die zusätzlichen 250 Pistenkilometer der Skiwelt.

Text: Bastian Kneissl
Fotos:
Bastian Kneissl (5)



Bilder und Fotos


Sonnenschein in KitzbühelPiste 38Bergstation der Hahnenkammbahn3-S-Bahn in KitzbühelAlpen Iglu



Links zum Thema


   Bildergalerie Kitzb?hel (25.02.2008)

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points


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 Check-Points 
 Kriterium (maximale Punktzahl) CheckPoints
Größe des Skigebietes (10) 8
Liftanlagen (10) 8
Pistenpräpararierung, Service, Beschilderung (10) 8
Schneesicherheit (10) 8
Freeridemöglichkeiten (5) 3
Freestylemöglichkeiten, Funpark, Halfpipe (5) 3
Angebote für Könner (5) 4
Angebote für Fortgeschrittene (10) 9
Angebote für Anfänger (10) 8
Familienfreundlichkeit (5) 4
Aprés-Ski (5) 4
Preis-Leistungsverhältnis (5) 3
Bergrestaurants, Hütten (5) 4
Flair (5) 4
 Gesamtpunktzahl (100)
78  Check-
points
Testbedingungen vom
 Wetter  wolkenlos, mild
 Schneebedingungen  Frühjahrsverhältnisse
 Lifte und Pisten  Großteil der Liftanlagen geöffnet
Beschreibung der Testkriterien
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