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20. - 22.12.2008: Gröden / Sella Ronda
Neuer Spitzenreiter hat so viel Schnee wie seit 30 Jahren nicht mehr Wo man sich auch umhört in Gröden, an so viel Schnee zu so einem frühen Zeitpunkt in der Saison kann sich kaum jemand erinnern. Am Wochenende vor Weihnachten präsentieren sich die drei Orte St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein tief verschneit. Ähnlich viel Schnee, so finden wir dann doch heraus, gab es in Gröden zu diesem Zeitpunkt das letzte Mal vor über 30 Jahren. Entsprechend positiv ist das erste Zwischenfazit, das Irene Delazzer von Gröden Marketing zieht: "Der Start in die Wintersaison ist perfekt gelaufen. Das dürfte eine sehr gute Saison werden. Die Buchungslage ist außerordentlich gut." 89 Punkte im Skigebiets-Check Schon einmal, in der Saison 2005/2006 hat Gröden beim Skigebiets-Check von snow-online.de den ersten Platz belegt. Und auch diesmal sieht es wieder gut aus. Als siebtes getestes Gebiet in diesem Winter hat Gröden mit 89 Punkten die Führung übernommen. In allen Kategorien des Skigebiets-Checks haben die Südtiroler fleißig gepunktet. Unter anderem hat uns die Pistenpräparierung, die auch in Jahren mit weniger Schnee vorbildlich ist, restlos überzeugt. Einen großen Anteil an dem sehr guten Testergebnis hat natürlich auch die Sella Ronda. Sella Ronda ist die beliebteste Skilifttour der Alpen Dank der Kombination aus traumhaften Pisten und atemberaubenden Ausblicken ist die Sella Ronda die beliebteste Skilifttour der Alpen. Die berühmtesten Dolomitenberge wie etwa der Schlern, Langkofel, Rosengarten oder die Tofana stehen im Kreis um die Sella. Den ganzen Tag ist man auf Skiern unterwegs, muss aber keine Piste ein zweites Mal fahren. Insgesamt sind 500 Pistenkilometer miteinander verbunden. Mit dieser Panoramatour entlang des Sella-Stockes kann man hineinschnuppern in die unzähligen Möglichkeiten der vier Skitäler Gröden, Faasa, Buchenstein und Hochabtei. Zudem durchquert die Sella Ronda die drei italienischen Regionen Südtirol, Trentino und Veneto und passiert die vier Pässe Grödner Joch, Sellajoch, Pordoijoch und Campolongo. Die Sella Ronda ist das Herzstück des Verbundes Dolomiti Superski, dem insgesamt zwölf Skigebiete, die es zusammen auf 1.200 Pistenkilometer bringen, angehören. Historischer Boden auf Dantercepies Am ersten Tag unseres Gröden-Besuchs wollen wir die Sella Ronda im Uhrzeigersinn befahren. Da wegen des zeitweise heftigen Windes die Einstellung einiger Liftanlagen droht, wagen wir uns von Gröden nur nach Alta Badia und Arabba vor und machen aufgrund der unsicheren Wetterlage dort wieder kehrt. Den Ausflug ins Fassatal verschieben wir. Von Wolkenstein geht es zunächst über die Dantercepies (2298 Meter) nach Alta Badia. Auf der Dantercepies bewegt man sich quasi auf skihistorischem Boden. Am 15. Februar findet hier ein Nostalgierennen zum 100jährigen Jubiläum des Ski Club Gröden und dem ersten Skirennen in den Dolomiten statt. Die Strecke geht wie vor 100 Jahren von der Dantercepies ins Dorfzentrum von Wolkenstein. Weitere Infos: Skigebiets-Präsentation Gröden In Alta Badia, auf der Sella Ronda passiert man die Orte Colfosco und Corvara, gibt es immer wieder lohnende Abstecher entlang der Hauptroute der Sella Ronda. Überhaupt ist zu empfehlen, dass man die Sella Ronda nicht jeden Tag komplett fährt. Vielmehr sollte man Schwerpunkte setzen und sich für die einzelnen Täler auch einmal einen kompletten Tag reservieren. Arabba: Porta Vescovo lockt Könner Von Alta Badia geht es hinüber nach Arabba. Für Könner und fortgeschrittene Fahrer ist die Porta Vescovo mit seinen anspruchsvollen Pisten oberhalb des schmucken Ortes der schönste Schlenker weg von der Sella Ronda. Von hier ist es auch nicht mehr weit bis zu den Gletscherhängen der Marmolada. Mit 3.342 Metern ist die Marmolada der höchste per Ski zu erreichende Punkt entlang der Sella Ronda. Wir belassen es für heute bei den Pisten an Porta Vescovo und kehren nach Gröden zurück. Blick Richtung Talausgang Man muss von Wolkenstein nicht immer in Richtung Sella Ronda starten. Die Fahrt auf Skiern in Richtung Talausgang ist ebenfalls sehr lohnenswert. So beginnen wir den zweiten Tag unseres Gröden-Besuchs auf anspruchvollsten Weltcuppisten und kommen später in ein Familienskigebiet der Extraklasse. Von Wolkenstein geht es zunächst hinauf zur Ciampinoi. Die Welttcupabfahrt Saslong mit den berühmten Kamelbuckeln ist nach dem Rennen am Vortag noch gesperrt. Es gibt hinunter nach St. Christina aber natürlich genügend Ausweichmöglichkeiten. 10,5 Kilometer lange Talabfahrt nach St. Ulrich In St. Christina angekommen verbindet seit Dezember 2004 die unterirdische Standseilbahn "Val Gardena Ronda Express" die Gebiete "Sochers/Ciampinoi" und "Col Raiser/Secëda". Das ist eine echte Bereicherung, sind doch dank der Bahn nun alle Pisten in Gröden miteinander verbunden. Auf der Secëda nehmen wir einige Male die weiten Carvingpisten, ehe die Talabfahrt nach St. Ulrich lockt. Mit einer Länge von 10,5 Kilometern ist die Strecke der nächste Superlativ in Gröden. Die Piste verläuft erst unterhalb der steilen Felsenwände, dann durch Wälder und Almwiesen und schließlich einen Bergbach entlang ins idyllische Annatal. Genussabfahrten auf der Seiseralm Den Kontrast zum Blick auf die Weltcuppiste am Vormittag bietet schließlich der Tripp zur Seiseralm, die von St. Ulrich mit einer Umlaufbahn zur erreichen ist. Auch uns fällt sofort auf: die Anzahl an Kindern und Anfängern auf den Pisten steigt sprunghaft an. Wunderbare Genussabfahrten warten hier, zudem sind jede Menge Winterwanderer und Pferdeschlitten unterwegs. Von der Saltria geht es mit dem Bus zum Monte Pana und von dort über die Ciampinoi zurück nach Wolkenstein. Vielleicht wird die Busfahrt von der Saltria zum Monte Pana, wo am 18. Januar das Schneeschuhrennen "Val Gardena Ciasp" stattfindet, bald durch eine Liftfahrt ersetzt. Eine lifttechnische Verbindung ist jedenfalls geplant und würde den Rückweg von der Seiseralm zu den Pisten von St. Christina verkürzen. Ein konkretes Konzept für die Liftverbindung ist allerdings noch nicht erstellt worden. Sella Ronda entegen dem Uhrzeigersinn Am dritten und letzten Tag unseres Gröden-Besuchs nehmen wir die Sella-Ronda nun komplett in Angriff. Wir fahren von Wolkenstein auf die Ciampinoi und entscheiden uns für die grün gekennzeichnete Runde entgegen des Uhrzeigersinns. Auf dem Weg ins Fassatal passiert man am Piz Sella das "Rifugio Comici", einer der vielen lohnenden Hütten entlang der Sella Ronda. Das Schutzhaus, das der Berglegende Emilio Comici gewidmet ist, bietet seinen Gästen die feinsten Fischgerichte aus der italienische Spezialitätenküche an. Paradies für Kilometersammler und Naturliebhaber Die Sella Ronda entgegen dem Uhrzeigersinn ist übrigens die Richtung, die allgemein hin als die attraktivere gilt. Die abwechslungsreichen Abfahrten und die hochalpine Bilderbuchlandschaft hinterlassen einen bleibenden Eindruck. So etwa das Fassatal, das man von Gröden bei der Runde entgegen des Uhrzeigersinns als erstes erreicht und von wo man den Langkofel ganz besonders gut fotografieren kann. Die Sella Ronda ist ein wahres Paradies für Kilometersammler und Naturliebhaber. Tipp: Vor 15 Uhr am letzten Pass sein Hektisch wird es nur, wenn man sich mit der Zeit verschätzt und den letzten Lift zurück nicht mehr erwischt. Um kein Risiko einzugehen, empfehlen die Liftgesellschaften um 15 Uhr am letzten der vier Pässe zu sein. Wir haben glücklicherweise keine Zeitprobleme. Kurz vor Liftschluss erreichen wir über Arabba, Alta Badia und die Dantercepies unseren Ausgangspunkt Wolkenstein. Südtirol Gardenissima: Hobbyläufer fordern Skiasse heraus Bei weitem nicht so komfortabel wie die Skitouristen dürften es die Teilnehmer des Sella Ronda-Skimarathons haben, der am 6. März stattfindet. Das Nacht-Skitourenrennen um den Sellastock, zu dem rund 700 Starter erwartet werden, findet jeweils abwechslend in einem der vier Täler statt. Wolkenstein dürfte in diesem Jahr gegen 20 Uhr passiert werden. Ein weiteres Großereignis steht gegen Ende der Saison an. Am 5. April findet die Südtirol Gardenissima, der längste Riesenslalom der Dolomiten, statt. Start ist am Seceda, das Ziel an der Talstation der Col Raiser Umlaufbahn. Das Rennen ist offen auch für Hobbyskifahrer, die sich mit internationalen Skigrößen wie Peter Fill, Lucia Recchia oder Denise Karbon messen können. Text: Sascha Eyßen, Florian Weis und Benjamin Weis
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| Kriterium (maximale Punktzahl) | CheckPoints | ||||||||||||||||||||||
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Größe des Skigebietes (10) | 10 | |||||||||||||||||||||
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Liftanlagen (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Pistenpräpararierung, Service, Beschilderung (10) | 10 | |||||||||||||||||||||
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Schneesicherheit (10) | 9 | |||||||||||||||||||||
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Freeridemöglichkeiten (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Freestylemöglichkeiten, Funpark, Halfpipe (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Könner (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Fortgeschrittene (10) | 10 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Anfänger (10) | 9 | |||||||||||||||||||||
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Familienfreundlichkeit (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Aprés-Ski (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Preis-Leistungsverhältnis (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Bergrestaurants, Hütten (5) | 5 | |||||||||||||||||||||
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Flair (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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| Gesamtpunktzahl (100) |
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| Testbedingungen vom | |||||||||||||||||||||||
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Beschreibung der Testkriterien![]() |
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