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21.-23.12.2007: Gastein
Sender bietet bald wieder volles Programm Bis Anfang der 90er Jahre war der Sender, ein Nebengipfel des Stubnerkogels, eine wichtige Anlaufstelle im Gasteiner Skigebiet. Gleich zwei Schlepplifte endeten in unmittelbarer Nähe des Sendemastes. Nach der Stillegung der Anlagen blieb nur noch eine Abfahrt. Die galt wegen ihres kurzen Fußmarsches, der von der Bergstation der Stubnerkogelbahn in Angriff genommen werden musste, längst als Geheimtipp. Mit der Ruhe dürfte es hier bald vorbei sein. Davon kunden jedenfalls die Mustergondeln, die im Tal auf das geplante Großprojekt der Gasteiner Bergbahnen aufmerksam machen. Der Sender soll vom Angertal aus mit einer Achter-Gondelbahn schon bald neu erschlossen werden. Neue Bahn kommt voraussichtlich im Winter 08/09 "Die Bahn kommt sehr wahrscheinlich zur nächsten Saison", freut sich Marco Pointner von den Gasteiner Bergbahnen. Die Anlage, die entlang der bereits bestehenden Bürgerwaldabfahrt mit einer Mittelstation versehen werden soll, hätte für das Gebiet eine erhebliche Attraktivitätssteigerung zur Folge. Würde sie doch unter anderem für den schnelleren Rücktransport von Gästen aus Bad Gastein, die die Skischaukelverbindung zur Bad Hofgasteiner Schloßalm nutzen, sorgen. Bislang waren hier immer mehrere Liftfahrten nötig. Und natürlich würde die neue Bahn die Senderabfahrt auch für Wiederholungsfahrten attraktiver machen. Vorbei also mit der Ruhe, zumal die Piste mit einer leistungsstarken Schneeanlage versehen werden soll und zusätzlich zur Bürgerwaldabfahrt eine weitere rote Piste zur Mittelstation geplant ist. 11,7 Millionen teures Investitionsprogramm Eine weitere neue Piste ist bereits in diesem Winter eingeweiht worden. Von der Schloßalm hinunter ins Angertal wurde eine rote Abfahrt angelegt. Mit dem Pistenbau für eine schwarze Abfahrt von der Schloßalm ins Angertal wurde begonnen, sie soll im Winter 08/09 eröffnet werden. Insgesamt umfasste das Investitionsprogramm für die Saison 07/08 eine Höhe von rund 11,7 Millionen Euro. Rund 8,5 Millionen Euro wurden alleine in den weiteren Ausbau der Schneeanlagen investiert. Vom Angertal hinauf zum Stubnerkogel wird mittlerweile bis in die Gipfellagen beschneit. Auch auf der Schloßalm wurden neue Schneekanonen angeschafft. Der Anfängerbereich im Angertal und an der Talstation der Stubnerkogelbahn (Buchebenarena) wurde erweitert. Neu ist auch ein Funpark in der Stubnermulde. Sonnige Weihnachtszeit Die Gasteiner Pisten präsentierten sich bei unserem Besuch in überwiegend gutem Zustand. "Bis jetzt läuft die Saison sehr gut", so Marco Pointner. Kurz vor Weihnachten gab es nicht nur strahlenden Sonnenschein, auf den Abfahrten hatten wir außerdem noch jede Menge Platz. Der große Ansturm setzt in Gastein, wie in vielen anderen Skiregionen auch, erst am zweiten Weihnachtsfeiertag ein. Im vorderen Gasteinertal lag zwar nicht allzu viel Naturschnee, in mittleren und höheren Lagen dafür umso mehr. Sportgastein: Paradies für Variantenfahrer Über zwei Meter hoch lag der Schnee bereits am Kreuzkogel (2650 Meter) oberhalb von Sportgastein. Im dem Gasteiner-Höhenskigebiet gibt es zwar längst auch Schneekanonen, der Großteil der Strecken entlang der Gondelbahn und des Schleppliftes wird allerdings weiter aussschließlich von Frau Holle bedient. Sportgastein gilt vor allem als ein Paradies für Variantenfahrer, unter anderem gibt es zwei Skirouten. Die etwa 3,7 Kilometer lange Route 1 verläuft über den Steilhang unterhalb der Goldbergbahn in Richtung Knappenbäutelsee und geht von dort weiter südlich der Piste in Richtung Mittelstation. Die Skiroute 2 ist rund 2,2 Kilometer lang. Sie beginnt südlich der präparierten Piste und endet im Talboden. Hinzu kommen sechs präparierte Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade. Also auch für weniger gute Skifahrer ist ein Skitag in Sportgastein geeignet. An der Talstation der Goldbergbahn beginnt nicht nur das alpine Skivergnügen. Auch ein Besuch der Langlauloipen auf dem herrlich gelegenen Hochplateau lohnt sich. Graukogel seit 50 Jahren WM-Berg Der Graukogel oberhalb von Bad Gastein, auf dem komplett auf Kunstschnee verzichtet wird, kann seine Vorzüge bei unserem Besuch noch nicht komplett ausspielen. Im Talbereich liegt noch etwas zu wenig Schnee, so dass die sportlichen Abfahrten nur bis zur Mittelstation befahrbar sind. Gerade einmal 15 Autos standen am 23. Dezember auf dem Parkplatz an der Talstation. Die Anziehungskraft des Berges vor allem für Einheimische macht aus, dass selbst in der Hauptsaison nicht viel mehr los ist. In diesem Jahr jährt sich die Alpine SKI-WM von 1958, die auf dem Graukogel stattfand, zum 50. Mal. Skischaukel Schloßalm-Angertal-Stubnerkogel das Gasteiner Herzstück Auf der Vorderseite des gegenüberliegenden Stubnerkogels gibt es bislang ebenfalls noch keinen Kunstschnee. Das soll sich aber in naher Zukunft ändern. Bis dahin bleibt die Rückseite mit bereits eingangs erwähnter Senderabfahrt, der roten Angertal- und der schwarzen Bürgerwaldabfahrt weiterhin die attraktivere Seite der Stubnerkogels. Hinzu kommen die Pisten in der Jungeralm, in der sich auch Ausflüge ins Gelände anbieten. Mit seiner Verbindung hinüber zur Schloßalm ist die Skischaukel Schloßalm-Angertal-Stubnerkogel das Herzstück im Gasteiner Skizirkus. Die Schloßalm oberhalb von Bad Hofgastein lockt vor allem mit ihrer Paradeabfahrt Hohe Scharte, die fernab der Liftanlagen verläuft. Empfehlenswert sind außerdem die Wedelautobahnen an der Weitmoser- und der Sendleitenbahn oder die Talabfahrt Aeroplan hinunter nach Hofgastein. Abwechslungsreichtum in Sportgastein Ebenfalls zum Pflichtprogramm bei einem Gastein-Besuch gehört ein Abstecher zur Skischaukel Dorfgastein-Großarl. Die auch in schneeärmeren Zeiten bestens mit Kunstschnee versorgten und zudem abwechslungsreichen Pisten überzeugen. Auch hier sind die Liftanlagen topmodern, Wartezeiten eine Rarität. Dass das Areal erst in der jüngeren Vergangenheit mit Preisen bei Skigebiets-Test aufwarten konnte, verwundert nicht. Sprünge über Hausdächer Aus dem Gasteiner Veranstaltungskalender stechen in diesem Jahr unter anderem der Snowboard-Weltcup vom 9. bis 13. Januar und der zweite Red Bull Playstreet am 16. Februar hervor. Die Teilnehmer springen beim Playstreet in der Bad Basteiner Innenstadt unter anderem über Straßen und Hausdächer. Text: Sascha Eyßen, Pascal Eyßen und Florian Weis Fotos: Sascha Eyßen (4), Florian Weis (1), Gasteiner Bergbahnen (1)
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| Kriterium (maximale Punktzahl) | CheckPoints | ||||||||||||||||||||||
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Größe des Skigebietes (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Liftanlagen (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Pistenpräpararierung, Service, Beschilderung (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Schneesicherheit (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Freeridemöglichkeiten (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Freestylemöglichkeiten, Funpark, Halfpipe (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Könner (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Fortgeschrittene (10) | 9 | |||||||||||||||||||||
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Angebote für Anfänger (10) | 8 | |||||||||||||||||||||
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Familienfreundlichkeit (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Aprés-Ski (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Preis-Leistungsverhältnis (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Bergrestaurants, Hütten (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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Flair (5) | 4 | |||||||||||||||||||||
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| Gesamtpunktzahl (100) |
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| Testbedingungen vom | |||||||||||||||||||||||
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Beschreibung der Testkriterien![]() |
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