Der „weiße Ring“ war einer der berühmtesten unter ihnen, eine Rundreise auf Brettern: von Lech über Zürs und Zug nach Lech.
Die „Madloch-Tour“, wie sie jetzt meist genannt wird, ist ein Klassiker geblieben. Nicht allein des Skivergnügens wegen. Wenn man sich beeilt, ist man nach eineinhalb, zwei Stunden atemlos wieder am Ausgangspunkt. Oder man macht eine Tagestour draus und sprengt öfter mal den „Weißen Ring“.
Wir brechen mit der Tradition und starten nicht in Lech, sondern kurz vor Zürs, der Sonne wegen. Denn wer hier zur Tagestour aufbricht, hat in ihr bis abends einen ständigen Begleiter. Also rein in die Seekopf-Bahn. Nach wenigen Schwebemetern über der Schröfli-Am. Der Zürser See ist unter einer meterhohen Schneedecke begraben, die Felsenwand blitzt in der Vormittagssonne. Auf dem Weg zur Madloch-Bahn. Wenn du auf 2.438 Meter Höhe auf dem Madloch-Joch aus dem Sessel steigst, liegt eine Abfahrt vor dir, die im dem Buch „Die 100 schönsten Skiabfahren der Alpen verewigt ist. Wenn der Himmel blau und die Sicht klar ist, schaut man bis in die Schweiz. Früher war diese Stelle der Start zu einem berühmt-berüchtigten Abfahrtsrennen. Heute ist die Piste nach Zug ein präparierter Traum:
Schussfahrten, Buckelpisten, breite, weite Hänge und Ziehwege durch den Wald. Mit einem Platz an der Sonne für den, der’s gemütlich mag. Erster Holzverschlag links, die Rinderhütte. Die Schrägfahrt danach über die „Knappenlöcher“. Bei frischem Pulverschnee im Winter oder Firn im Frühjahr herrschen rund ums Madloch kanadische Verhältnisse. Wir heben wieder mit dem Sessellift ab, von Zug auf den Zugerberg. Dort steht, gleich rechts nach dem Ausstieg die Palmenalpe. Mittagspause. Und dann eine Jubel-Abfahrt. Entweder von direkten Weg vor der Palmenalpe in den buckligen Steilhang, der sich unten zu einem weitern, herrlichen Schneefeld öffnet, oder der einfacheren Piste nach. Beides unvergleichlich schön. Dann die Steinmähder-Bahn rechts liegen lassen und in der Abfahrtshocke den Ziehweg nach Zug. Vom Zugerhorn quer rüber zum Kriegerhorn, von dort mitten hinein ins Lecher Skiparadies. Doch links halten, wir wollen direkt nach Oberlech. Nachdem wir den größten Rummelplatz der Apres-Skifahrer genossen haben - mittlerweile ist es drei Uhr nachmittags und wenn wir unser Tour noch schaffen wollen, müssen wir uns beeilen. Also runter nach Lech, .
Von dort starten die Rüfikopf-Seilbahnen I und II, die einen von 1.450 auf 2.362 Meter bringen. Wir nehmen die Abfahrt Richtung Monzabon, den kurzen Schütttboden-Lift hoch, dann runter zur Trittalp-Bahn, die unter dem gleichnamigen Gasthaus endet. Dann die letzten Sonne auf der Terrasse genießen, vor der Abfahrt nach Zürs. Der Weiße Ring schließt sich.
Genialer Ski. Ob langer Schwung, Carvingturns , Kurzschwung alles perfekt fahrbar und das mit unglaublich wenig Kraftaufwand. Einzig auf steiler und eisiger Piste ist der Fullrocker nicht so griffig wie
ein Camber. Spassfaktor 10+!...
Besonders an Steilhängen optimaler Kanteneinsatz. Flattert auch bei schnellen Abfahrten nicht. Aufsetzen nach Sprüngen leicht und ohne wegzutauchen....
Ein Ski der polarisiert! Hab ihn ausführlich getestet, leider nur auf präparierter Piste.
Ein Ski der fährt wie auf Schienen, schnell, präziese und agil. Ich habe lange nicht mehr so viel Freude beim Skifahren gehabt. Er carvt er f&au...