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Gastein
Gastein - Ski, Berge & Thermen Das Gasteinertal steht für ein ebenso großes, wie abwechslungsreiches Skigebiet inmitten der Hohen Tauern. Die fünf aufs Tal verteilten Pistenareale dringen bis in eine Höhe von 2700 m vor und bringen es insgesamt auf mehr als 200 Abfahrtskilometer. Neben dem Spaß im Schnee gibt es in Gastein die berühmten Thermalquellen, die schon Kaiser Franz Josef zu schätzen wusste. Ein Skitag à la Gastein endet oft in einem der Bäder. Dorfgastein - Fulseck Am Taleingang liegt in etwas mehr als 800 m Höhe das gemütliche Dorfgastein. Der kleine Ort hat mit 1800 Gästebetten weit weniger als die Nachbarn weiter hinten im Tal. Auf die Anzahl der Pistenkilometer hat dies freilich keinen Einfluss. Mit deren 80 besitzt Dorfgastein durch die Skischaukelverbindung ins benachbarte Großarltal den Löwenanteil am Gasteiner Pistenzirkus. Rund ums 2050 m hoch gelegene Fulseck, per Sechser-Gondel zu erreichen, findet auf den gut erschlossenen Hängen jeder seine Lieblingsstrecke. Für Tiefschneefans seien besonders die Skirouten im Bereich des Fulseckgipfels zu empfehlen. Wer vom Ehrgeiz gepackt wird, der kann sich auf einer Zeitmessstrecke mit anderen Möchtegern-Rennfahrern messen. Auch an die Snowboarder wird in Dorfgastein gedacht. Alle Jahre wieder präparieren die Pistenmacher im Bereich der Wengeralm eine Halfpipe. Wartezeiten sind dank der kapazitätsstarken Liftanlagen meist nur von kurzer Dauer. Da die weiße Pracht, die niedrige Höhenlage ist Schuld, in geringeren Mengen als anderswo vom Himmel kommt, wird durch Schneekanonen kräftig nachgeholfen. Diese sorgen vor allem in der oberen Etage des Dorfgasteiner Skigebietes für perfekte Bedingungen und die Talabfahrten sind auch bei wenig Schnee noch vernünftig zu befahren. Die Gipfelbahn Fulseck startet seit dem Winter 2001/2002 nun bereits im Tal und ersetzt den veralteten Zweiersessellift. Bad Hogastein - Schloßalm Weiter im Talinneren liegt Bad Hofgastein. Der Kurort, in dem jedes Jahr in der Osterzeit Ex - Kanzler Helmut Kohl immer wieder aufs Neue zur Fastenkur antritt, nennt das Skigebiet auf der Schloßalm sein eigen. Mit der Standseilbahn und den neuen 80‘ er Großraumgondeln geht es recht flott auf die Kleine Scharte. Von hier führen problemlose Wedelautobahnen talwärts. Etwas höher hinauf muss man, um die Königsabfahrt des Gasteiner Tales in Angriff nehmen zu können. Bis die Hohe Scharte (2300 m) erreicht ist, vergeht allerdings einige Zeit. Es sind mehrere Liftfahrten - unter anderem mit der neuen Weitmoser-Sesselbahn, die die Weitmoser-Schlepplifte ersetzt - notwendig um am Start dieser wunderschönen Naturabfahrt zu stehen, die fernab von den Liftanlagen verläuft. Im unteren Teil kann die Piste beschneit werden, so dass der im Frühjahr des Öfteren auftretende Schneemagel kein großes Problem mehr darstellt. Auf der Angertalabfahrt wurde im Sommer 2001 die Schneeanlage erweitert, so dass jetzt auch der Ziehweg im Mittelteil der Piste beschneit werden kann. Badgastein - Stubnerkogel Durch das Skizentrum Angertal besteht von der Schloßalm seit den siebziger Jahren eine Verbindung zum Hausberg von Bad Gastein, dem 2200 m hohen Stubnerkogel. Die Hänge im Gipfelbereich sind durch ihre exponierte Lage oft windverblasen, kommt man allerdings in windgeschütztere Regionen, ändert sich das schnell wieder. Bestes Beispiel hierfür ist die Angertal - und parallel verlaufende Bürgerwaldabfahrt. Badgastein - Graukogel Weitere Lifte bietet das zweite Skigebiet von Bad Gastein, der im Hochwinter oft im Schatten liegende Graukogel (2000 m). Der Berg, auf dem 1958 die Alpine Skiweltmeisterschaft mit Toni Sailer & Co. stattfand, gilt als Geheimtip. Familien werden durch die anspruchsvollen Pisten oft abgehalten ihm einen Besuch abzustatten und bleiben lieber auf der anderen Talseite. Dies sorgt auch in der Hauptsaison für herrlich leere Pisten und Wartezeiten gibt es an den allerdings relativ "lahmen" Sesselbahnen so gut wie keine. Seit der Wintersaison 2000/2001 steht für die erste Sektion statt dem Einersessellift ein moderner Zweier-Sessellift mit Förderbandeinstieg zur Verfügung. Auch die Anlage ab der Mittelstation ist mittleweile mit Förderbandeinstieg ausgerüstet. Sportgastein - Kreuzkogel "Klein aber fein" ist auch das Motto des Höhenskigebietes von Sportgastein. Der Plan am Schareck (3122 m) in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Mölltal auf der anderen Seite des Berges eine Ganzjahresskischaukel zu errichten ist zwar aus finanziellen Gründen schon vor Jahren gescheitert, es bleiben aber immer noch die mit der achtsitzrigen Goldbergbahn und einem Schlepplift erschlossenen Hänge am Kreuzkogel (2686 m). Die Bergstation der Gondelbahn ist Ausgangspunkt einer - gute Bedingungen vorausgesetzt - traumhaften Skiroute in Richtung des Gasteiner Heilstollens, wo in den Tiefen der Hohen Tauern seit Jahren Patienten mit vorwiegend rheumatischen Beschwerden erfolgreich behandelt werden. Zurück zur Talstation der Gondelbahn besteht eine Busverbindung. Langlauf & Aprés Auch dem Langläufer bietet das Gasteiner Tal eine ganze Menge. Neben zahlreichen Rundkursen in den drei Hauptorten finden die Nordischen weitere problemlose Strecken im Angertal, sowie im malerischen Kötschachtal und im 1600 m hoch gelegenen Sportgastein. Hier sind die Loipen bis Ende April gespurt. Nach soviel sportlicher Betätigung besteht am Abend neben Restaurant- und Discobesuchen die Möglichkeit sich im Casino des "Monte Carlos der Alpen" zu vergnügen. |
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| Tal | Berg | |
| Stubnerkogel/Schlossalm | 0 cm | 0 cm |
| Sportgastein | 0 cm | 0 cm |
| Kreuzkogel | 0 cm | 0 cm |
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