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Worldcup


Svindal siegt in der Abfahrt


Aksel-Lund Svindal hat die WM-Abfahrt der Herren in Are (SWE) für sich entschieden. In der Gesamtzeit von 01:44,68 Minuten gewann der Norweger vor den beiden überraschenden Medaillengewinnern Jan Hudec (CAN, +0,72) und dem Schweden Patrik Järbyn (+0,97).

Probleme mit der Sicht
Nach der Absage der Abfahrt am Samstag spielte der Nebel auch am Sonntag eine mitentscheidende Rolle. Zunächst sah alles nach einem tollen Renntag aus, doch etwa 30 Minuten vor dem Start schob sich der Nebel in den Mittelteil der Strecke. Mit 20 Minuten Verspätung wurde die Abfahrt dann aber gestartet, doch die vorderen Startnummern hatten etwas Vorteile, da ab Mitte des Rennens wieder etwas Nebel einzog.

Svindal riskiert viel - und siegt
Diese Bedingungen waren aber für den Norweger Svindal kein Problem. Svindal fuhr ein klasse Rennen, nutzte die Bedingungen optimal und es gelang ihm eine sehr gute Fahrt. Keiner der nach ihm startenden Top-Favoriten konnte an diese Zeit herankommen und so feierte Svindal seinen ersten WM-Sieg.

Hudec und Järbyn nutzen Chance der frühen Startnummer
Schon früh gingen Jan Hudec und Patrik Järbyn auf die Strecke. Gleich als Zweiter legte der Kanadier Hudec eine tolle Zeit hin, die noch lange als Bestzeit stehen sollte. Auch Järbyn nutzte die noch guten Bedingungen zum Start des Rennens. Der 38-jährige fuhr in seinem Heimatland auf das Podest und freute sich natürlich sehr darüber.


Österreich geschlagen
Eine schwere Niederlage mussten dagegen die Österreicher hinnehmen. Die vier Starter Mario Scheiber, Fritz Strobl, Hermann Maier und auch Michael Walchhofer patzten in ihren Läufen und standen allesamt tief enttäuscht im Ziel. Bester Österreicher am Ende war Scheiber auf dem achten Rang. Gerade bei Walchhofer wäre mehr drin gewesen, doch er hatte einen schweren Fehler im oberen Teil und verspielte so eine mögliche Medaille.

Keppler stürzt
Vom Deutschen Skiverband waren Stephan Keppler und Johannes Stehle am Start. Keppler ging mit der Startnummer sechs ins Rennen und wollte einfach zu viel. Nach einigen Fehlern während seines Laufes kam der Deutsche zu Sturz und schied aus. Johannes Stehle landete am Ende auf dem 27. Rang.


Aksel Lund SvindalJan HudecPatrick Järbyn
Mario Scheiber


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