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Bericht: "Das längste Skirennen der Welt“ feiert sein fünfjähriges Jubiläum


Der weiße Ring in Lech-Zürs
"Das längste Skirennen der Welt“ feiert sein fünfjähriges Jubiläum

Läufer beim Rennen 08.

Am 16. Januar 2010 ist es wieder so weit, der „Weiße Ring – Das Rennen“ wird zum 5. Mal in Lech Zürs am Arlberg stattfinden. Seit über 50 Jahren weiß die von Sepp Bildstein ins Leben gerufene legendäre Skirunde zu beeindrucken. Etwa 5.500 Höhenmeter und rund 22 Kilometer Piste gilt es für die 1.000 Teilnehmer zu absolvieren. Vorjahresüberraschungssieger Cornelius Greussing aus Möggers legte mit 44:35:73 Minuten eine Zeit vor, die von den angemeldeten Rennläufern möglichst unterboten werden soll. Den zu brechenden Streckenrekord hält nach wie vor Olympiasieger Patrick Ortlieb mit 44:35:07 Minuten.

1.000 Startplätze in 135 Minuten vergriffen

Im Herbst 2009 wurde von Guinness World Records, dem Herausgeber des Guinness Buch der Rekorde bestätigt, dass es sich beim „Weißen Ring – Das Rennen“ mit 22 Kilometern um das längste Skirennen der Welt handelt. Nicht nur aufgrund dessen waren nach 2 Stunden und 15 Minuten die 1000 Startplätze zur 5. Auflage des Rennens vergeben und nach wie vor laufen die Telefone im Tourismusbüro heiß, da hunderte potenzielle Rennfahrer, die es nur mehr auf die Warteliste geschafft haben, noch auf eine kurzfristige Teilnahmemöglichkeit hoffen. Die Veranstalter zeigen sich ob des immensen Interesses für ihr Volksrennen auf der traditionsreichen Skirunde überwältigt.

Patrick Ortlieb und Tom Stiansen.
Patrick Ortlieb und Tom
Stiansen.
Parallelslalom mit ehemaligen Rennlegenden

Am Vortag des Rennens werden sich bei einem Parallelslalom am Schlegelkopf ab 17 Uhr in bewährter Tradition ehemalige Rennlegenden einen heißen Wettlauf um die begehrten vorderen Startplätze für das Weiße Ring Rennen liefern. Olympiasieger und Lokalmatador Patrick Ortlieb wird sich auch heuer wieder einer hochkarätigen Konkurrentenschar stellen müssen: u. a. Hanni Wenzel, Pepi Strobl, Tom Stiansen, Hannes Arch, Frank Wörndl, Berni Huber, Harti Weirather, Klaus Gattermann, Marc Girardelli, Petra Haltmayer oder auch der ehemalige Formel 1 Fahrer David Coulthard und die österreichische Skisprunglegende Andreas Goldberger.

Ganz in weiß zur Mountainmania von Hitradio Ö3

Die Siegerehrung findet anschließend im neu umgebauten und frisch eröffneten sport.park.lech im Rahmen der „Mountain Mania von Hitradio Ö3 vom Weißen Ring Rennen in Lech“ statt. Die Österreichische Coverband Egon7 wird für angemessene Stimmung im Partyvolk sorgen. Während die Rennteilnehmer die Zeit nützen werden, um Kontakte zu knüpfen und Strategien für den kommenden Renntag auszutauschen, werden es die Rennzuschauer und Zaungäste so richtig krachen lassen, ein weißes Outfit ist an diesem Abend aber ein „must“ für die einen wie für die anderen. Karten bekommt man bei der Abendkassa für10 Euro.

Madloch-Abfahrt anspruchsvollster Teil

Fahrer beim Rennen.
Fahrer beim Rennen.
Das Rennen am nächsten Tag wird pünktlich um 9 Uhr starten. In 20er Gruppen und 1,45 Minuten Abständen werden sich die Rennbegeisterten ins Pistenvergnügen stürzen. Von Lech aus fährt man mit der Seilbahn auf den Rüfikopf auf 2.362 Meter Höhe. Dort beginnt im Uhrzeigersinn für das Skigebiet Lech/Zürs der Skizirkus, der komplett als Ring gefahren werden kann, einzig mit Liften dazwischen, die ein Abschnallen der Skier nicht erfordern. Ein wenig Glück am Lift kann unter Umständen helfen, auf der Piste verlorene Zeit wieder wett zu machen. Anspruchsvollster Teil der Etappe ist die Madlochabfahrt, die den höchsten Punkt des Weißen Rings, das Madloch auf 2.438 m, beinhaltet. Die normalerweise unpräparierte Piste, die recht steil nach Zug hinunter verläuft, wird aber speziell für das Rennen bestens vorbereitet. Jeder, der schließlich die Ziellinie am Schlegelkopf überquert, kann an der Siegerehrung im Zielbereich teilnehmen. In den verschiedensten Betrieben von Lech und Zürs werden am Rennabend Mottopartys zum Thema „weiß“ für eine entsprechende Abrundung des Rennwochenendes sorgen.

Mercedes-Benz White Winners Night

Allen Erstplatzierten der verschiedenen Kategorien winkt am Samstag Abend eine besondere Überraschung: Mercedes-Benz lädt als Partner von Lech Zürs die Sieger einer jeden Klasse mit deren Bekannten zur exklusiven Mercedes-Benz White Winners Night in die Schneggarei, wo gegessen, auf die erbrachte Leistung angestoßen und noch einmal ordentlich abschließend gefeiert werden darf.



Bilder und Fotos


<p>Armin Assinger mit seinem Team Hillinger im letzten Jahr</p><p>Vorjahresgewinner Cornelius Greussing</p><p>Läufer beim Rennen 08</p><p>Fahrer beim Rennen</p><p>Patrick Ortlieb und Tom Stiansen</p>



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   Der weiße Ring

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